Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leistungsschau stellt innovativste Umweltprojekte Deutschlands vor

31.05.2012
Bundespräsident und DBU laden zur „Woche der Umwelt“ am 5./6. Juni –Umweltminister Altmaier spricht zur Energiewende

Bundesumweltminister Peter Altmaier wird die vierte „Woche der Umwelt“ des Bundespräsidenten und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) am 5. und 6. Juni im Park von Schloss Bellevue besuchen.

Er nimmt teil an einer Diskussion (6. Juni, 12 bis 14 Uhr, Hauptbühne) zu Chancen und Herausforderungen der Energiewende mit Siemens-Nachhaltigkeitsdirektor Kersten-Karl Barth, Solvis-Geschäftsführer Helmut Jäger, DB Mobility Logistics-Vorstand Dr. Karl-Friedrich Rausch, Thüga-Chef Ewald Woste und der Ehrenvorsitzenden des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland und Trägerin des Deutschen Umweltpreises der DBU, Angelika Zahrnt. Rund 200 Unternehmen und Institutionen werden neue Technologien, Produkte und Projekte für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen präsentieren. Bundespräsident Joachim Gauck wird über 12.000 Gäste begrüßen, die in fast 100 hochrangig besetzten Veranstaltungen – moderiert vom Deutschlandfunk – Schlüsselfragen des Klima- und Umweltschutzes diskutieren werden. Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

Mehr als 4.000 Quadratmeter – eine Fläche halb so groß wie ein Fußballfeld – werden im Schlosspark mit Zelten und Bühnen bebaut. Rund zwanzigtausend Meter Stromkabel werden verlegt, über 2.300 Möbelstücke verteilt und Messebauwände in der Länge von einem Kilometer aufgestellt. 1.400 Personen werden sägen, hämmern und schrauben bis die gesamte Infrastruktur steht. „Unsere Partner sind früh in die Planungen einbezogen worden, um auch beim Umsetzen der Veranstaltung Vieles in Sachen Umweltfreundlichkeit zu realisieren“, sagte DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde heute in Osnabrück. Für den Aufbau der Messestände werden zum Beispiel wiederverwendbare und recyclingfähige Materialien eingesetzt, LED-Technik und Halogendampf-Lampen sollen eine energiesparende Beleuchtung sicherstellen. Darüber hinaus wird für das Ereignis ausschließlich Öko-Strom bezogen.

Für die Fahrt zur und von der „Woche der Umwelt“ werden umweltfreundliche und innovative Verkehrsmittel angeboten. Dank eines Kooperationsangebots der Deutschen Bahn und einem Shuttle Service des Verbands der Automobilindustrie mit alternativ angetriebenen Fahrzeugen kommen Besucher zwei Tage lang umweltschonend von A nach B. Zusätzlich bietet das Solarschiff SOLON am 5. und 6. Juni ab 10.30 Uhr stündlich Fahrten vom Bootsanleger „Schloss Bellevue“ mit Ausstiegsmöglichkeiten am Hauptbahnhof und am Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ (Moltke-Brücke) an. Ein besonderer Ort für Gespräche auf dem Ausstellungsgelände wird das Umweltcafé, das von der Deutschen Umwelthilfe schon während der ersten Woche der Umwelt im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde. Hier werden die Gäste mit Produkten aus biologischem Anbau und fairem Handel versorgt. Trinkwasser der Berliner Wasserbetriebe erhalten die Besucher frisch gezapft an drei Stationen.

Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm, das vom Deutschlandfunk moderiert wird, hält sechs Hauptforen und 86 Fachforen zu Themen wie Energieeffizienz, moderne Mobilität oder umweltfreundliches Bauen und Wohnen bereit. „Die Vielfältigkeit beweist, dass es in Deutschland beim Umsetzen der Energiewende nicht an kreativen und innovativen Lösungsansätzen mangelt“, betonte Brickwedde. Über 550 Unternehmen, Institutionen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Initiativen hatten sich um einen Ausstellungsplatz beworben – über 100 Interessenten mehr als bei der dritten Woche der Umwelt 2007. „Die enorme Resonanz freut uns sehr und zeigt, dass die Umweltbranche der Leitmarkt der Zukunft ist und sich zu einem starken Motor für Wachstum, Export und Beschäftigung entwickelt hat“, sagte er weiter. Rund 200 Bewerber wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Brickwedde: „Sie können ihre Vorhaben zurecht als die innovativsten Umweltprojekte Deutschlands bezeichnen.“

Gelingen kann die Energiewende laut Brickwedde aber nur, wenn sie von der Bevölkerung mitgetragen wird. Brickwedde: „Deshalb kommt es darauf an, zu informieren, zu qualifizieren, zu überzeugen und zu begeistern. Dafür sind die auf der ‚Woche der Umwelt‘ vorgestellten Projekte aus Kommunikation und Bildung genauso wichtig, wie die Initiativen und Vernetzungsbestrebungen aus der Wirtschaft.“

Hinweis an die Redaktionen:
Unter http://www.dbu.de/index.php?menuecms=123&objektid=32579&vorschau=1 finden sich weitere Kurzbeschreibungen zu den Projekten in einer nach Bundesländern sortierten Liste. Akkreditierungen noch heute unter www.woche-der-umwelt.de.

Unter http://www.dbu.de/media/3105121110406ap9.pdf finden Sie die Ausstellerliste nach Bundesländern sortiert.

Franz-Georg Elpers | DBU-Presseabteilung
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de
http://www.dbu.de/123artikel33016_335.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?
16.01.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

nachricht 14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“
12.01.2017 | BusinessForum21

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Feinstaub weckt schlafende Viren in der Lunge

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Energieeffizienter Gebäudebetrieb: Monitoring-Plattform MONDAS identifiziert Einsparpotenzial

16.01.2017 | Messenachrichten

Nervenkrankheit ALS: Mehr als nur ein Motor-Problem im Gehirn?

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie