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Leipziger Semantic Web Tag 2010 - Vom Web der Dokumente zum Web der Daten

16.04.2010
Der Leipziger Semantic Web Tag 2010 (LSWT), der vom Institut für Informatik der Universität Leipzig organisiert wird, veranschaulicht in Vorträgen die Möglichkeiten semantischer Technologien und zeigt konkrete Anwendungsszenarien für Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliche Verwaltung auf.

Daneben bietet der LSWT wieder zahlreiche Möglichkeiten zum informellen Erfahrungsaustausch und Networking.

Zeit: 06.05.2010, 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Mediencampus Villa Ida
Poetenweg 28
Der LSWT wird von der Forschungsgruppe Adaptive Knowledge Engineering & Semantic Web (AKSW) am Institut für Informatik in Zusammenarbeit mit den Leipziger Unternehmen Netresearch, BI-Web und Ebrosia organisiert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des WK-Potenzial-Projektes LE4SW der Initiative Unternehmen Region unterstützt.

"Mit der zunehmenden Vernetzung von Daten im Web gewinnt die Semantic Web Initiative immer mehr an Fahrt.", sagt Prof. Klaus-Peter Fähnrich von der Abteilung Betriebliche Informationssysteme am Institut für Informatik der Universität Leipzig. Dr. Sören Auer von der Forschungsgruppe AKSW ergänzt: "Diese Erweiterung des Webs der Dokumente um ein Web der Daten birgt, wie die Projekte DBpedia, Semantische Wikis oder OpenStreetMaps zeigen, ein enormes Potenzial.".

Beim diesjährigen LSWT stehen vor allem der Einsatz semantischer und Linked Data Technologien im Unternehmen sowie auch Open Governmental und Scientific Data im Fokus. Zu den Vorträgen gehören u.a.:
o Das Linked Environment Data Projekt des Umweltbundesamts
o Der Professorenkatalog - Geschichtswissenschaft auf Basis semantischer Technologien
o Fish Base: offene Daten zur Meeres-Biodiversität
o Anwendung semantischer Technologien im Mediensektor
o Operationaler Einsatz semantischer Technologien bei einem juristischen Fachverlag
o DBpedia Live
o Open Government Data in Deutschland
o Ontologiebasiertes Mapping der Begriffswelt des Kunden auf die Fachdomäne im Beschwerdemanagement der Deutschen Telekom

Ein besonderer Höhepunkt des LSWT 2010 ist die feierliche Gründungszeremonie des deutschen Zweiges der Open Knowledge Foundation (OKFN). Die internationale, gemeinnützige Nichtregierungsorganisation setzt sich seit ihrem Bestehen 2004 für den freien und uneingeschränkten Zugang zu offenem Wissen im digitalen Zeitalter ein. Die Gründungszeremonie der OKFN Deutschland wird durch den Informationswissenschaftler und UNESCO-ORBICOM Lehrstuhlinhaber Professor Rainer Kuhlen mit dem Vortrag "Ohne offenes Wissen keine informationelle Selbstbestimmung" unterstützt.

Das Vortragsprogramm sowie weitere Informationen sind unter http://aksw.org/LSWT zu finden. Außerdem finden Sie hier die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzureichen sowie sich für den LSWT anzumelden.

Hintergrund:

Die Arbeitsgruppe Adaptive Knowledge Engineering and Semantic Web (AKSW) am Institut für Informatik der Universität Leipzig arbeitet an Projekten im Umfeld der Themen Ontologieerzeugung und -manipulation, Wissensextraktion, Ontology Learning sowie Informations- und Datenintegration im Semantic Web. Neben der Arbeit an theoretischen Ergebnissen wird besonderer Wert auf robuste, skalierbare Implementierungen für das Forschungsfeld gelegt.

Das LE4SW-Projekt wird im Rahmen der WK-Potenzial-Initiative Unternehmen Region vom BMBF gefördert. Es soll für den Raum Leipzig eine regionale Technologieplattform für soziale, semantische Kollaboration erarbeiten.

Weitere Informationen:
Dr. Sören Auer
Telefon: +49 341 97-32367
E-Mail: auer@informatik.uni-leipzig.de
http://www.aksw.org

Dr. Bärbel Adams | idw
Weitere Informationen:
http://www.aksw.org
http://aksw.org/LSWT

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