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Lebensqualität im Ruhrgebiet

17.02.2012
Die europäische Kulturhauptstadt 2010 hat die Debatte über Stärken und Schwächen des Ruhrgebiets und weitergehende Formen produktiver Zusammenarbeit in der Region gefördert.

Mit dem neuen Blick auf die Region gewinnt auch das Thema Lebensqualität im Ruhrgebiet an Gewicht: Die Kulturhauptstadt hatte es unter ihrem Motto „Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel“ in seinen vielfältigen kulturellen Facetten richtungweisend mitgedacht.

Die Tagung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), des ILS–Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) am 29. Februar in der Philharmonie Essen will daran anknüpfen.

So werden Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft die Bedingungen, Faktoren und Potenziale für Lebensqualität im Ruhrgebiet in den vier Themenbereichen Klima und Umwelt, Arbeit, Landschaft und Kultur untersuchen.

Die Tagung geht davon aus, dass Lebensqualität ein wesentlicher Schlüsselfaktor für die erfolgreiche städtische und metropolitane Zukunft der Region ist, bedeutsam für die Bürger, die in ihr leben, bedeutsam als Horizont der Attraktivität für global vernetzte Industrien und die hochqualifizierten Arbeitskräfte der Wissensökonomie.

In vier Sektionen - „Klima und Umwelt“, „Arbeit“, „Landschaft“ und „Kultur“ - sollen die besonderen Lebensqualitätsbedingungen des Ruhrgebiets herausgearbeitet und in ihrer Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Region kritisch eingeschätzt werden. Abschließend findet eine themenübergreifende Podiumsdiskussion statt.

Tagungsprogramm: http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-438.html

Referenten:
Björn Ahaus (KWI), Joachim Beyer (Wirtschaftsförderung Dortmund), Ulrich Burmeister (Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr NRW), Ulrich Carow (Bereichsleiter Umwelt, Regionalverband Ruhr), Prof. Dr. Rainer Danielzyk (ILS, Dortmund), Bernd Fesel (european centre for creative economy), Jürgen Fischer-Pass (Regionalverband Ruhr), Dr. Monika Goldmann (Sozialforschungsstelle Dortmund/TU Dortmund), Prof. Dr. Jürgen Howaldt (Sozialforschungsstelle Dortmund/TU Dortmund), Prof. em. Dr. Klaus Klemm (Universität Duisburg Essen), Prof. em. Dr. Klaus Kunzmann (live aus Melbourne), Prof. Dr. Wilhelm Kuttler (Universität Duisburg-Essen), Prof. Dr. Claus Leggewie (KWI), Volker Lindner (Stadtbaurat Herten), Dr. Rudolf-Carl Meiler (ThyssenKrupp Steel Europe), Leyla Özmal (Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg), Prof. Dr. Dr. Martina Oldengott (Emschergenossenschaft), Jan Polivka (TU Dortmund/Städtebau), Prof. Dr. Martin Prominski (Universität Hannover), Prof. Dr. Christa Reicher (TU Dortmund), Prof. Dr.–Ing. Oscar Reutter (Wuppertal-Institut), Prof. Dr. Alexander Schmidt (Universität Duisburg-Essen), Dr. Hans Stallmann (Universitätsallianz Metropole Ruhr).
Veranstalter:
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), ILS–Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH, Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs)
Datum: 29. Februar 2012, 12.30 bis 20.15 Uhr
Ort: Philharmonie Essen, Huyssenallee 53, 45128 Essen
Um Anmeldung bis zum 24.02.2012 wird gebeten bei:
Maria Klauwer, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), maria.klauwer@kwi-nrw.de.
Pressekontakt:
Magdalena Schaeffer, Pressesprecherin, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Tel. 0201 7204 -152, magdalena.schaeffer@kwi-nrw.de.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter
http://www.ils-forschung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=149&Itemid=66&lang=de

http://www.sfs-dortmund.de/v2/rubriken/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltungen.php?Id=104

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.

Magdalena Schaeffer | idw
Weitere Informationen:
http://www.kulturwissenschaften.de

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