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LCSB veranstaltet Symposium zu ‚Morbus Parkinson’ in Luxemburg

19.11.2010 - 20.11.2010
Das Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg veranstaltet am 19. und 20. November 2010 ein internationales Symposium zur Parkinson-Krankheit, dem Forschungsschwerpunkt des LCSB. Das Symposium ist am Freitag für Journalisten frei zugänglich.

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Prof. Rudi Balling, Direktor des LCSB, und Dr. Nico Diederich, Neurologe am Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL), haben internationale Experten zu diesem Thema auf den Campus Limpertsberg geladen. Prof. Anthony Schapira, einer der weltweit bedeutendsten Wissenschaftler im Bereich der Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, wird aus London anreisen.


Prof. David Galas vom Institute for Systems Biology, aus Seattle, USA, und zehn weitere Experten werden an der Universität Luxemburg Einblicke in neueste Erkenntnisse geben und Perspektiven für die Forschungsarbeit der Zukunft entwickeln. Am Samstag schließt sich ein interner Workshop der Luxembourger Wissenschaftler an, bei dem die Forschungsplanung für den Standort Luxembourg vertieft wird.

Die neurodegenerative Erkrankung ‚Morbus Parkinson’, bei der Dopamin erzeugende Nervenzellen des Gehirns vermehrt absterben, äußert sich am deutlichsten in einer Reduzierung der körperlichen Beweglichkeit (Akinese) und einem oft einhergehenden Zittern (Tremor), welches meist an den Händen deutlich sichtbar wird. Die Lebensqualität der betroffenen Menschen sinkt dramatisch.

Es gibt derzeit keine Heilung der Krankheit. Das LCSB konzentriert sich deshalb darauf, die ursächlichen Mechanismen, die zur Manifestation der Erkrankung führen, aufzudecken, um so Ansatzpunkte für Prävention und neue Therapien zu finden.

LCSB-Direktor Rudi Balling, der zugleich Leiter der Arbeitsgruppe ‚Experimental Neurobiology’ ist, erhofft sich von diesem Symposium wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Luxembourgischen Forschungslandschaft. Kooperationen zwischen den verschiedenen Forschungseinrichtungen und Krankenhäusern in Luxembourg spielen dabei eine besonders wichtige Rolle. Der interne Workshop der Luxemburger Akteure am Samstag soll deshalb zur strategischen Planung genutzt werden.

Das Symposium wird vom FNR, dem Luxemburger Forschungsfonds, gefördert und findet am Freitag von 15.00 Uhr bis 19.30 Uhr auf dem Campus Limpertsberg (avenue de la Faïencerie, Raum BC 011) der Universität Luxemburg und am Samstag zwischen 09.00 Uhr und 13.00 Uhr im Hotel Parc Belair statt (beides in Luxemburg-Stadt).

Medienvertreter sind am Freitag ohne Voranmeldung jederzeit herzlich willkommen. Der Workshop am Samstag ist eine interne Veranstaltung.

Kontakt:
Prof. Rudi Balling
Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB)
(+352) 46 66 44 6922
rudi.balling@uni.lu
Dr. Nico Diederich (Priv. Doz.)
Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL)
(+352) 44 11 6627
sec.neuro@chl.lu

Britta Schlüter | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.uni.lu/lcsb

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