Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lange Nacht: Elektroautos und Chips aus dem Drucker

15.10.2009
Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB präsentiert sich auch bei der vierten Langen Nacht der Wissenschaften des Städtedreiecks Nürnberg-Fürth-Erlangen am 24.10.2009.

An den Institutsstandorten in Erlangen und Nürnberg können sich die Besucher über die neuesten Entwicklungen in der Nanoelektronik und Elektromobilität informieren.

Ohne Mikro- und Nanoelektronik läuft heute fast nichts mehr. Nicht nur in Handys, Digitalkameras oder PCs bestimmen winzige Transistoren und Schaltungen unser modernes Alltagsleben. Auch in medizinischen Geräten, Produktionsanlagen oder im Auto stecken jede Menge Chips.

Künftig findet sich vielleicht sogar auf jeder Produktverpackung ein Chip, der Inhalt und Qualität des Produkts überwacht und per Funk Daten an den Zentralrechner des Supermarkts liefert. Für die Realisierung dieser Zukunftsvision sind aber Chips auf Basis herkömmlicher Mikroelektronik viel zu teuer - für den Kunden darf sich die Innovation praktisch nicht auf den Preis auswirken. Eine Möglichkeit zur Umsetzung elektronischer Massenprodukte mit relativ einfacher Funktionalität ist die "gedruckte Elektronik".

Hierbei werden Schaltungen mit einem Verfahren ähnlich dem Tintenstrahldruck aufgespritzt. Das IISB forscht in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Engineering of Advanced Materials" der Universität Erlangen-Nürnberg an einer Umsetzung gedruckter Elektronik auf Basis von anorganischen Nanopartikeln. Die Herausforderungen und Möglichkeiten dieser Technik können die Besucher der Langen Nacht erkunden.

Ein weiteres Highlight ist - wie in den Vorjahren - die Führung durch das große Reinraumlabor des Lehrstuhls für Elektronische Bauelemente (LEB) der Universität Erlangen-Nürnberg, das Fraunhofer IISB und LEB gemeinsam betreiben.

Die Fraunhofer-Gesellschaft feiert in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag.

Anlässlich dieses Jubiläums tourt der Fraunhofer-Truck durch Deutschland und zeigt Innovationen aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Energie, Sicherheit, Kommunikation und Mobilität. Zur Langen Nacht macht die Fraunhofer-Roadshow Station am IISB in Erlangen.

Mit der Wandlung, Steuerung und Verteilung elektrischer Energie beschäftigt sich die Leistungselektronik. Ob in energiesparenden Haushaltsgeräten, bei der regenerativen Energieerzeugung oder in Hybrid- und Elektroautos - mit Leistungselektronik lassen sich erstaunliche Dinge realisieren. Mit großen Strömen und hohen Spannungen geht es dabei oft heiß her.

Im Vortrag "Leistungselektronische Zaubertricks" lässt sich die dahinterliegende Physik erleben - nicht ganz ohne Schall und Rauch. Präsentiert wird auch das "EcoCar"-Projekt: In Kooperation mit dem IISB rüsten Studenten der Technischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg ein Elektroauto mit modernsten Elektronik-, Energiespeicher- und Antriebskomponenten aus.

Doch nicht nur in Erlangen ist das Fraunhofer IISB in der Region vertreten. Leistungselektronik und Elektromobilität sind Hauptthemen am ZKLM, dem Zentrum für Kfz-Leistungselektronik und Mechatronik in Nürnberg. Im Rahmen des Gemeinschaftsauftritts des Energie-Technologischen Zentrums (etz) können die Besucher Hybridfahrzeuge und Leistungswandler des IISB aus nächster Nähe begutachten.

Standorte des Fraunhofer IISB bei der Langen Nacht der Wissenschaften:
o Hauptsitz Erlangen: Tour 104 (Erlangen Süd), Standort 12, Programmheft S. 114
- inkl. Quizstation Exzellenzcluster "Engineering of Advanced Materials", Programmheft S. 113
- inkl. Reinraumlabor am Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente, Universität Erlangen-Nürnberg, Programmheft S. 115

o Außenstelle ZKLM Nürnberg: Tour 303 (Nürnberg Süd), Standort 3 (etz), Programmheft S. 159

Ansprechpartner:
Dr. Bernd Fischer
Fraunhofer IISB
Schottkystraße 10, 91058 Erlangen, Germany
Tel. +49-9131-761-106
Fax +49-9131-761-102
bernd.fischer@iisb.fraunhofer.de
www.iisb.fraunhofer.de
Fraunhofer IISB:
Das 1985 gegründete Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB betreibt angewandte Forschung und Entwicklung auf den Gebieten der Mikro- und Nanoelektronik, Leistungselektronik und Mechatronik. Mit Technologie-, Geräte- und Materialentwicklungen für die Nanoelektronik sowie seinen Arbeiten zu leistungselektronischen Systemen für Energieeffizienz, Hybrid- und Elektroautomobile genießt das Institut internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung. Rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Vertragsforschung für die Industrie und öffentliche Einrichtungen. Neben seinem Hauptsitz in Erlangen hat das IISB zwei weitere Standorte in Nürnberg und Freiberg. Das IISB arbeitet eng mit dem Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente an der Universität Erlangen-Nürnberg zusammen.

Dr. Bernd Fischer | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.iisb.fraunhofer.de
http://www.nacht-der-wissenschaften.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise