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Landnutzung: Neue Lösungswege gesucht

10.04.2013
Statuskonferenz zum Nachhaltigen Landmanagement in Berlin vom 17. bis 19. April 2013

„Land ist eine unserer Lebensgrundlagen und zugleich eine begrenzte Ressource. Entsprechend ist eine nachhaltige Nutzung unabdingbar. Diese stellt Landnutzer, Politiker und Wissenschaftler gemeinsam vor große Herausforderungen“, erklärt Prof. Dr. Hubert Wiggering, wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), zur Bedeutung der aktuellen Forschung zum Nachhaltigen Landmanagement.

„Die Ansprüche an die Ressource Land wachsen stetig und wir stehen vor der Herausforderung, aus der Wissenschaft heraus neue Lösungswege anzubieten, die die unterschiedlichsten Nutzungsinteressen und –interessenten berücksichtigen.“

Auf der dreitägigen Konferenz zur BMBF-Fördermaßnahme „Nachhaltiges Landmanagement“ werden 25 Verbundprojekte aus Afrika, Asien, Südamerika und Deutschland erste Ergebnisse dieser Zusammenarbeit präsentieren und über den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Land diskutieren. Mehr als 500 Wissenschaftler und Experten werden an der Konferenz teilnehmen. Unter den Hauptrednern wird sich der renommierte Wissenschaftler und Politiker Prof. Dr. Klaus Töpfer befinden.
Das ZALF ist Mitorganisator der Konferenz. Die interdisziplinäre Forschungseinrichtung mit langjähriger Expertise auf dem Gebiet der Landmanagementforschung hat die wissenschaftliche Begleitung von Verbundprojekten übernommen und will insbesondere den Austausch zwischen den Wissenschaftlern und Praxispartnern unterstützen.

Die mit rund 100. Mio. Euro finanzierte Fördermaßnahme „Nachhaltiges Landmanagement“ ist Bestandteil des BMBF-Rahmenprogramms “Forschung für nachhaltige Entwicklungen“ (FONA) und trägt zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie und der Klimaschutzziele der Bundesregierung bei.
Sie gliedert sich in zwei Module mit verschiedenen Schwerpunkten und Forschungsansätzen. Das vom ZALF begleitete Modul „Innovative Systemlösungen für ein nachhaltiges Landmanagement“ (B) zielt insbesondere auf eine gemeinsame Entwicklung des ländlichen und urbanen Raumes ab. Modul A fokussiert auf die Wechselwirkungen zwischen Landmanagement, Klimawandel und Ökosystemdienstleistungen und wird vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ unterstützt.

Die Konferenz findet statt vom 17. bis 19. April im Maritim proArte Hotel Berlin. Weitere Informationen finden sie unter:

http://nachhaltiges-landmanagement.de/de/veranstaltungen/statuskonferenz-2013

Monique Luckas | idw
Weitere Informationen:
http://nachhaltiges-landmanagement.de/de/veranstaltungen/statuskonferenz-2013

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