Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Lächeln der Mathematiker

11.01.2011
Bei der nächsten Veranstaltung aus der Reihe "MathInside - Mathematik ist überall" des DFG-Forschungszentrum MATHEON am 18. Januar gibt es wieder interessante Einblicke in einige Forschungsbereiche des Zentrums.

Auch 2011 setzt das DFG-Forschungszentrum MATHEON die Tradition der Urania-Vorlesungen für Schülerinnen und Schüler fort. Und natürlich berichten am 18. Januar unter dem Titel „MathInside – Mathematik ist überall“ wieder drei WissenschaftlerInnen über spannende Themen aus ihren Forschungsarbeiten am MATHEON.

Den Beginn macht um 09:30 Uhr Dr. Karsten Tabelow, der unter der Überschrift „Geschärfte Blicke in das Gehirn“ Einblicke gibt, wie die Mathematik hilft, die Gehirnforschung weiter zu entwickeln. In den letzten Jahren haben bildgebende Verfahren die Gehirnforschung revolutioniert. Karsten Tabelow stellt einige dieser Verfahren und deren Auswertung vor und zeigt, wie die Mathematik immer noch einen Schritt weiter gehen kann.

„Ordnung ist das halbe Leben, auch im Zugverkehr“, behauptet im Anschluss daran um 10.30 Uhr Dr. Christina Büsing. Sie erklärt, wie bei der Bahn das Problem des geschickten Rangierens von Zügen mit möglichst wenig Aufwand gelöst werden kann. Gleichzeitig zeigt sie, dass dabei besonders viel mathematisches Wissen angewandt wird.

Um 11.30 Uhr wird es wieder medizinisch, wenn Prof. Peter Deuflhard das „Lächeln der Mathematiker“ erklärt. Mathematik und Computersimulationen werden für komplizierte Eingriffe in der Gesichtschirurgie benötigt. Mit Hilfe moderner Datenaufbereitung und von Visualisierungsprogrammen lassen sich die Anatomie der verschiedenen Gewebeschichten eines menschlichen Kopfes sehr anschaulich darstellen. Modelle zur Elastizität des Gesichtsgewebes erlauben es, das Ergebnis einer Operation genau vorauszusagen, noch bevor der erste chirurgische Schnitt erfolgt. So können Mathematiker schon vor der Operation planen, ob das Lächeln des Patienten nach einer Kieferoperation seinen Vorstellungen entspricht.

MathInside – Mathematik ist überall
18. Januar 2011
Urania Berlin
9.30 Uhr: Dr. Karsten Tabelow: „Geschärfte Blicke in das Gehirn“
10.30 Uhr: Dr. Christina Büsing: „Ordnung ist das halbe Leben, auch im Zugverkehr“
11.30 Uhr: Prof. Peter Deuflhard: „Das Lächeln der Mathematiker“
An der Urania 17
10787 Berlin
Anmeldung unter: Tel.: 030 218 90 91 oder www.urania-berlin.de.
Der Preis pro Karte beträgt 3 € für den gesamten Vormittag
Weitere Auskünfte: Dr. Alina Shmakova, DFG-Forschungszentrum MATHEON,
Tel.: 030 314-29780, shmakova@matheon.de
Weitere Informationen:
http://www.matheon.de
http://www.wias-berlin.de/people/tabelow/
http://www.math.tu-berlin.de/coga/people/puhl/index.xhtml
http://www.zib.de/deuflhard/

Rudolf Kellermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.matheon.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

„Antilopen-Parfüm“ hält Fliegen von Kühen fern

20.10.2017 | Agrar- Forstwissenschaften

Aus der Moosfabrik

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie