Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Küstenforschung live erleben: Open Ship des Forschungsschiffs „Ludwig Prandtl“ in der Ostsee

02.07.2013
Vom 7. bis 11. Juli ist das Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) auf „Forschung vor Anker“ Tour und legt in den Häfen von Flensburg, Kappeln, Schleswig und Eckernförde zum Open Ship an.

Die Wissenschaftler des Instituts für Küstenforschung am HZG zeigen, wie an Bord eines Forschungsschiffes gearbeitet wird und stellen aktuelle Forschungsergebnisse vor. Auf der Brücke steht die Schiffscrew den Besuchern Rede und Antwort. In Kappeln und Schleswig finden Abendveranstaltungen mit Vorträgen und einer Filmvorführung statt. Der Besuch des Schiffes und die Abendveranstaltungen sind kostenlos.

Während der Open Ship Zeiten an den Nachmittagen sind alle Interessierten eingeladen, an Bord zu kommen. Es kann ausprobiert und gefragt werden. Die Besucher können sich zum Beispiel über den Klimawandel an der Ostseeküste, über Messverfahren zur Überwachung der Küstengewässer und die Auswirkungen von Schiffsabgasen auf die Meeresumwelt informieren.

Die Geesthachter Küstenforscher erklären die Messgeräte an Bord und die Schiffscrew zeigt auf der Brücke, wie sie die „Ludwig Prandtl“ durch die Küstengewässer in Nord- und Ostsee navigiert.

Und wer schon immer wissen wollte, wie man eigentlich Küsten- oder Meeresforscher wird, kann hier die Experten direkt fragen.

„Wir möchten mit der Öffentlichkeit ins Gespräch kommen und zeigen, wie Wissenschaft funktioniert“, sagt Prof. Hans von Storch, Leiter des Instituts für Küstenforschung, der die „Forschung vor Anker“ Tour von Anfang an begleitet. „Für unsere Arbeit ist es wichtig, was die Menschen zu Themen wie Klimawandel oder Küstenschutz denken und welche Fragen sie an die Wissenschaft haben.“

Abendveranstaltungen in Kappeln und Schleswig
Wer sich ausführlich zum Klimawandel im Ostseeraum informieren möchte, ist am Montag, den 8. Juli in den Arnisser Segelclub in Kappeln eingeladen. Um 19:00 Uhr hält Dr. Marcus Reckermann dort einen Vortrag zu Klimaänderungen und deren Folgen auf die Umwelt in der Ostsee. Der Ostseeexperte zeigt, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Region in Zukunft haben kann, zum Beispiel auf die Entwicklung des Meeresspiegels oder auf die Ökosysteme.

In Schleswig lädt die „Forschung vor Anker“ Crew zum Filmabend ins Archäologische Landesmuseum Schloss Gottorf ein. Um 18:30 Uhr wird der Film „Geisterschiff im Wattenmeer“ gezeigt, in dem Archäologen auf Schatzsuche ins Wattenmeer gehen. Geesthachter Küstenforscher haben die Unterwasserarchäologen während der Erprobung neuer Messmethoden bei der Schatzsuche im Wattenmeer unterstützt. Der Expeditionsbericht zeigt die mühevolle Suche nach dem versunkenen Segelfrachter „Gottfried“ und einem kostbaren ägyptischen Schatz, der bis heute im Wattenmeer verborgen liegt. Die Expeditionsteilnehmer sind anwesend und berichten von der Schatzsuche.

Programm der „Forschung vor Anker“ Tour
Sonntag 7. Juli - Flensburg 12:00 bis 17:30 Open Ship an der Schiffbrücke Flensburg

Montag, 8. Juli - Kappeln 14:00 bis 18:00 Open Ship in Kappeln / Am Hafen Schiffsanleger

19:00 Abendveranstaltung im Arnisser Segelclub Kappeln / Vortrag von Marcus Reckermann: „Klimawandel im Ostseeraum“

Dienstag, 9. Juli - Schleswig 18:30 bis 20:00 Abendveranstaltung im Archäologischen Landesmuseum Schloss Gottorf: Filmvorführung „Geisterschiff im Wattenmeer“
Mittwoch, 10. Juli - Schleswig 12:00 bis 18:00 Open Ship im Stadthafen Schleswig

Donnerstag, 11. Juli - Eckernförde 15:00 bis 19:00 Open Ship im Stadthafen Eckernförde

Der Besuch des Schiffes und die Abendveranstaltungen sind kostenlos.
An den "Open Ship"-Veranstaltungen beteiligt sich mit Exponaten auch das Schleswig-Holsteinische Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und

ländliche Räume.


Einladung für Medienvertreter
Journalisten sind herzlich eingeladen das Forschungsschiff während der „Open Ship“ Nachmittage zu besichtigen oder die Abendveranstaltungen zu besuchen.

Für eine begrenzte Anzahl von Journalisten besteht die Möglichkeit, bei den Ausfahrten der „Ludwig Prandtl“ dabei zu sein. Um eine vorherige Anmeldung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht bei Volker Dzaak oder Julika Doerffer wird gebeten.

Hintergrund
Seit 2009 fahren die Küstenforscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht in den Sommermonaten auf „Forschung vor Anker“ Tour. Für eine Woche im Jahr geht es mit dem institutseigenen Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste, um den Menschen ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren und die Arbeit auf der „Ludwig Prandtl“ vorzustellen.
Das Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“
Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht ließ das Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ speziell für den Einsatz in der flachen oder tidebeeinflussten Nord- und Ostsee bauen. Das Schiff bietet Platz für eine umfangreiche wissenschaftliche Ausrüstung.

Aufgrund der Seetauglichkeit und des geringen Tiefgangs von weniger als zwei Metern kann die „Ludwig Prandtl“ hervorragend für den Einsatz im Übergangsbereich Watt und offene See genutzt werden. Die Messeinsätze mit der „Ludwig Prandtl“ dienen insbesondere dazu, neue Messsysteme für das Monitoring von Küstengewässern zu erproben, Wasser- und Sedimentproben zu entnehmen sowie einheitlich und sicher Daten der Wasserqualität zu erfassen.

Weitere Informationen sowie ein druckfähiges Foto unter:
http://www.hzg.de/public_relations/press_releases/038317/index_0038317.html.de

Dr. Torsten Fischer | Helmholtz-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.hzg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht „Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn
18.05.2018 | Universität Paderborn

nachricht Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft
17.05.2018 | Universität Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

Tagung »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft«

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Wie Immunzellen Bakterien mit Säure töten

18.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics