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Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017

18 Studierende aus aller Welt, die den europäischen Masterstudiengang „Georesources Engineering“ absolvieren, nehmen an der dreiwöchigen Winterschule im sächsischen Freiberg teil. Die TU Bergakademie Freiberg und das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, veranstalten gemeinsam die Winter Business School vom 9. bis 27. Januar 2017. Das europäische Rohstoffnetzwerk EIT RawMaterials fördert den Kurs. Vier internationale Studenten (zugleich Deutschlandstipendiaten) der TU Bergakademie Freiberg sind unter den Teilnehmern.

Sie kommen aus Brasilien, Kolumbien, China, Indien sowie vielen anderen Teilen der Welt und haben Geologie, Bergbau- oder Aufbereitungstechnik studiert, aber auch Physik oder Chemie. Eines haben die jungen Leute gemeinsam: Sie suchen nach Lösungen für die Herausforderungen der Rohstoffindustrie und absolvieren den europäischen Masterstudiengang „Georesources Engineering“.

Die Winterschule gehört zu dem Masterstudiengang „Georesources Engineering“ und vermittelt neben der wissenschaftlichen Ausbildung betriebswirtschaftliche Grundlagen speziell für die Bergbauindustrie. Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, und die TU Bergakademie Freiberg, von der auch vier internationale Studenten teilnehmen, veranstalten die ‚Winter Business School‘ vom 9. bis 27. Januar 2017 gemeinsam.

Das europäische Rohstoffnetzwerk EIT RawMaterials fördert den Kurs. Im Einzelnen hat er folgende Schwerpunkte: geschäftliche und interkulturelle Kommunikation, Projekt- und operatives Management, Buchhaltung und Finanzen, Marketing, Erstellen von Geschäftsplänen sowie Umweltmanagement. Außerdem finden Exkursionen statt.

Die meisten Studierenden des Masterstudiengangs „Georesources Engineering“ haben ein Stipendium der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus Mundus- (EMerald-) Programms. Das Studium ist sowohl rohstoff- als auch technologieorientiert. Es vermittelt einerseits Wissen zur Entstehung und Charakterisierung mineralischer Rohstoffe und andererseits Kenntnisse über moderne Technologien zur Aufbereitung dieser Ressourcen.

„Dadurch soll eine ganz neue Generation von Rohstoffexperten ausgebildet werden, die in der Lage sind, Brücken zwischen den einzelnen Branchen der Rohstoffkette zu schlagen“, sagt Jens Gutzmer, Professor für Lagerstättenlehre und Petrologie an der TU Bergakademie Freiberg und Direktor am HIF. Beide Einrichtungen gehören mit der Université de Liège (Belgien), der Université de Lorraine – ENSG Nancy (Frankreich) und der Luleå Tekniska Universitet (Schweden) zum Netzwerk des Masterstudiengangs. Im Anschluss an die Winterschule beginnen die Studierenden mit ihren Abschlussarbeiten.

Brücken schlagen in der Rohstoffindustrie

„Eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Branchen von der Erkundung über die Gewinnung bis hin zum Recycling von Wertstoffen ist wichtig, um die drängenden Probleme der Rohstoffwirtschaft zu meistern“, so Jens Gutzmer weiter. Dazu gehören die abnehmende Qualität metall- und mineralhaltiger Erze, der damit verbundene wachsende technische Aufwand für den Abbau der Ressourcen und die Frage, wie sich Bergbau und die anschließende Verarbeitung von Metallen und Mineralen umweltschonend realisieren lassen.

Im Masterstudiengang „Georesources Engineering“ studieren aktuell 37 internationale Studierende: 19 im ersten und 18 Studenten im zweiten Studienjahr. Insgesamt 27 Absolventen haben ihr Studium bereits abgeschlossen.

Gemeinsame Pressemeldung mit dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf

Weitere Informationen:

http://www.emerald.ulg.ac.be Homepage zum Masterstudiengang
http://tu-freiberg.de/presse/kuenftige-rohstoffexperten-aus-aller-welt-in-freibe... Meldung mit Foto zum Download auf der TU Bergakademie Freiberg

Madlen Domaschke | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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