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Kraftwerke sicher betreiben

06.08.2014

Die 40. VDI-Jahrestagung „Schadensanalyse in Kraftwerken“ am 16. und 17. Oktober 2014 in Würzburg präsentiert fortschrittliche Technologien und Betriebserfahrungen, um Schäden an Kraftwerken frühzeitig zu erkennen

Kraftwerke sollen möglichst umweltfreundlich, effizient und sicher Strom erzeugen. Und seit der Energiewende auch noch flexibel einsetzbar sein. Daher ist es wichtig, Schäden frühzeitig zu erkennen und die Ursachen zu verstehen. Die 40. VDI-Jahrestagung „Schadensanalyse in Kraftwerken“ am 16. und 17. Oktober 2014 in Würzburg greift das Thema auf und stellt  fortschrittliche Technologien und Betriebserfahrungen vor.


40. VDI-Jahrestagung „Schadensanalyse in Kraftwerken“ am 16. Und 17. Oktober 2014 in Würzburg (Bild: VDI Wissensforum GmbH/ Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe)

Unter der Tagungsleitung von Ralf-Udo Husemann von Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe berichtet Dr. Volker Schüle von Alstom Power über die Flexibilisierung von Dampfkraftwerken. Er berücksichtigt in seinem Vortrag vor allem die heutigen Anforderungen an bestehende Kraftwerke, wie technische Flexibilisierungsmaßnahmen aufgrund der Energiewende. Zudem spricht er über die Auswirkungen auf die Instandhaltungskosten und die Lebensdauer. In einem Fallbeispiel zeigt Schüle, wie sich die technische Mindestlast reduzieren lässt. 

Auch Gas- und Dampfturbinen können betriebsbedingte Schäden  aufweisen. Daher berichtet Dr. Andreas Neidel von Siemens über die Besonderheiten von Großgasturbinen und  beschreibt, wie die VDI-Richtlinie 3822 Ordnung in die Schadensanalyse bringt. In einer Fallstudie thematisiert er Schäden, die durch mechanische, thermische und tribologische Beanspruchung entstehen können.

Da in thermischen Kraftwerken sehr hohe Temperaturen herrschen, müssen  insbesondere die Werkstoffe dafür ausgelegt sein. Die VDI-Jahrestagung greift das Betriebsverhalten und die Herstellung von warmfesten Stählen wie T24 und P91 auf. Zu diesem Thema berichtet Prof. Peter Mayr von der Technischen Universität Chemnitz über eine Schadensuntersuchung an einem kriechgeschädigten Sammelrohr aus hochwarmfesten 9Cr Stahl P91. Er beschreibt in seinem Vortrag das Langzeitverhalten von martensitischen 9Cr Stählen in Hochtemperaturbetrieb sowie den Einfluss von Reparaturen auf den weiteren Betrieb. 

Im Energiemix der Erneuerbaren Stromerzeugung kommen neue Herausforderungen durch  biogas- und biomassebefeuerten Anlagen auf die Betreiber zu. Ein Vertreter von STEAG New Energies befasst sich mit den Schadensereignissen in biomassebefeuerten Heizkraftwerken und gibt Fallbeispiele zu Schäden an Kesseln und Turbinen. 

Fachlicher Träger der Veranstaltung ist die VDI-Gesellschaft Materials Engineering, die gezielt Experten aus Wirtschaft und anwendungsnaher Wissenschaft vernetzt, um aktuelle Bauteil- und Produktfragen zu diskutieren. Eine Fachausstellung begleitet die VDI-Jahrestagung „Schadensanalyse in Kraftwerken“ und präsentiert aktuelle Produkte und Dienstleistungen der Branche. 

Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/schadensanalyse oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Über die VDI Wissensforum GmbH

Die VDI Wissensforum GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist seit mehr als 50 Jahren einer der führenden Weiterbildungsspezialisten für Ingenieure sowie für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Die mehr als 1.300 Veranstaltungen im Jahr decken alle relevanten Branchen ab. Das Angebot reicht von Seminaren und Technikforen über modulare Lehrgänge mit abschließender Zertifizierung bis zu Fachtagungen und Kongressen. Dabei gewähren permanente Marktrecherche, ein großes Expertennetzwerk und das ausgeprägte Know-how des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) die hohe Qualität der Veranstaltungen.

Jennifer Rittermeier | VDI Wissensforum GmbH
Weitere Informationen:
http://www.vdi-wissensforum.de

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