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Korrosionsschutz im Automobil optimieren

24.03.2015

Die 1. VDI-Fachkonferenz „Korrosionsschutz im Automobil“ am 16. und 17. Juni 2015 in Neustadt an der Donau stellt sich den Herausforderungen im Korrosionsschutz

In der Automobilindustrie stehen die Korrosionsschutzkonzepte auf dem Prüfstand. Neue Werkstoffklassen und das Ziel, die Prozesskosten weiter zu reduzieren, prägen aktuell die Konzepte. Auf der ersten VDI-Fachkonferenz „Korrosionsschutz im Automobil“ am 16. und 17. Juni 2015 stellen Experten sich der Herausforderung, den Korrosionsschutz zu optimieren. Dazu lädt die VDI Wissensforum GmbH nach Neustadt an der Donau ein.

Das Spektrum der Fachkonferenz unter der Leitung von Prof. Christoph Strobl umfasst die Fragestellungen zum Thema Korrosion von Leichtbaustrukturen: Legierungen, Verbundwerkstoffe und Fügeverfahren.

Des Weiteren diskutieren Experten über den Umgang mit besonderen Korrosionseffekten und Arten sowie über die Überprüfung des Korrosionsschutzes. B esondere Korrosionsschutzverfahren, Strategien und Systeme sind weitere Themenschwerpunkte. Berichte über den Korrosionsschutz von elektrischen und elektronischen Bauelementen runden das Konferenzprogramm ab.

Ein Höhepunkt der VDI-Fachkonferenz „Korrosionsschutz im Automobilbau“ ist der thematisch aufeinander aufbauende Vortrag von InCoa über Elektrochemie als Entwicklungstool und Qualitätssicherungskonzept im Automobilbau. Dazu ergänzend stellt Brose Fahrzeugteile das Thema „Elektrochemie – Ergänzung zu / als auch Ersatz für etablierte Korrosionsprüfmethoden“ vor. Zudem berichtet ein Vertreter von Chemetall über die neuen Wege in der Zinkphosphatierung.

Einblick über den Korrosionsschutz und den Aufbau von Korrosionsschutzkonzepten gibt VW auch anhand von Praxisbeispielen. Voestalpine bietet den Teilnehmern eine Übersicht über die speziellen Korrosionsprobleme im Automobilbau und liefert eine Antwort auf die Frage nach deren Abhilfemaßnahmen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Konferenz ist das Zusammenspiel von Design, Material und Beschichtungen für den Korrosionsschutz im Mischbau, den Adam Opel präzisiert. BMW präsentiert das Thema Korrosionsschutz bei einem nicht beschichteten Aluminium-Fahrwerk und erläutert die korrosionsrelevanten Belastungen durch das Umfeld und die Umwelt.

Das Thema neue Wege in der Korrosionsschadensreparatur und der Aspekt der Ursachenanalyse als Basis für individuelle Reparaturmethoden stellt Ford vor. Prozesskostenoptimierung mit nachhaltigen Vorbehandlungsverfahren für Multimetall-Substrate, Korrosionseffekte an Steckkontakten im Nutzfahrzeug und die Entwicklung des zyklischen Korrosionstests VW 96380 alias PPV 4017 sind unter anderem weitere Themen, die Experten auf der Konferenz näher thematisieren.

Am Tag vor und nach dem VDI-Fachkongress veranstaltet die VDI Wissensforum GmbH jeweils zwei Spezialtage. Hier haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihr Know-how im Bereich des Korrosionsschutzes im Automobilbau auszubauen. Am 15. Juni 2015 finden die beiden Spezialtage „VDA 19 – Grundlagen und Neues zur Technischen Sauberkeit“ sowie „Die neue Automobilkarosserie und ihre Auswirkungen auf den Korrosionsschutz – Gefahren und Risiken im Automobilbau“ statt. Am 18. Juni 2015 tragen die beiden Veranstaltungen die Titel „Korrosion und Korrosionsschutz an Edelstahloberflächen – Chemische und Elektrochemische Entgrattechniken“ und „Sonderkorrosionsformen im Automobilbau“.

Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/korrosionsschutz  oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Über die VDI Wissensforum GmbH
Die VDI Wissensforum GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist seit mehr als 50 Jahren einer der führenden Weiterbildungsspezialisten für Ingenieure sowie für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Die mehr als 1.300 Veranstaltungen im Jahr decken alle relevanten Branchen ab. Das Angebot reicht von Seminaren und Technikforen über modulare Lehrgänge mit abschließender Zertifizierung bis zu Fachtagungen und Kongressen. Dabei gewähren permanente Marktrecherche, ein großes Expertennetzwerk und das ausgeprägte Know-how des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) die hohe Qualität der Veranstaltungen.

Jennifer Rittermeier | VDI Wissensforum GmbH
Weitere Informationen:
http://www.vdi-wissensforum.de

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