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Es bündelt Angebote von Arbeitsagenturen, Jobcentern, Jugendhilfe und anderen Akteuren vor Ort und stellt sie über die Familienzentren bereit. Diese „Neuen Wege“ sind auch in anderen Regionen nutzbar – kopieren erlaubt! – daher werden sie heute (Donnerstag, 28. Februar) auf einer Transfertagung am Campus Duisburg öffentlich vorgestellt.
An dem vom nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten Projekt beteiligten sich Familienzentren, Jugendämter, Arbeitsagenturen und Jobcenter aus Düsseldorf, Gelsenkirchen und Hamm, der Städte-Region Aachen, dem Kreis Borken und dem Rhein-Erft-Kreis. In zwei Jahren wurden Konzepte für arbeitsmarkt- und berufsorientierende Veranstaltungen, Fortbildungen und Infomaterialen entwickelt.
Auf der Tagung berichten Vertreter aus den Regionen von ihren Erfahrungen in der Praxis. „Die Instrumente und Kooperationsstrukturen werden vermutlich kaum 1 : 1 übernommen, aber von guten Ideen und Beispielen bester Praxis lässt sich immer lernen“, empfiehlt Projektleiterin PD Dr. Syille Stöbe-Blossey.
Vorgestellt wird auf der Tagung ein interaktives Transferhandbuch, das über die Hintergründe der „Neuen Wege“, ihre Ziele und Ergebnisse informiert. Auch dokumentiert es Beispiele aus den einzelnen Regionen, neu entwickelte Veranstaltungs- und Fortbildungskonzepte und erprobte Materialien. Das Handbuch ist ab sofort auch online verfügbar und soll mit Hilfe der künftigen Nutzer fortgeschrieben werden. Das Ministerium hat dazu ein Projekt angekündigt, um die Ergebnisse in den nächsten zwei Jahren NRW-weit zu verbreiten und weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen:
PD Dr. Sybille Stöbe-Blossey, Tel. 0203 379-1805, sybille.stoebe-blossey@uni-due.de,
Dr. Karola Köhling, Tel. 0203 379-1839, karola.koehling@uni-due.de
Redaktion: Claudia Braczko, Tel. 0170/8761608, claudia.braczko@uni-due.de
Beate Kostka | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.uni-due.de
www.iaq.uni-due.de/
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