Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kongress: Legasthenie und Dyskalkulie

06.03.2017

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie führt in Kooperation mit der Universität Würzburg vom 17. bis 19. März 2017 seinen 19. Bundeskongress durch: „Erkennen, fördern und fordern. Neue Erkenntnisse zur Legasthenie und Dyskalkulie“.

Über 60 Referenten, Eltern, Betroffene, Lehrkräfte, Erzieherinnen, Therapeuten, Schüler, Auszubildende und Studierende gestalten beim Kongress ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm. Sie präsentieren aktuelle Ergebnisse und Methoden zur Diagnostik und Förderung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Problemen beim Lesen, Rechtschreiben und Rechnen.

Die Vorträge befassen sich mit neuen Testverfahren und mit Förderkonzepten, die sich schulisch und außerschulisch einsetzen lassen. Zur Sprache kommen auch die aktuellen Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung der Lese-Rechtschreibstörung und der Rechenstörung. Ebenso gibt es ein Angebot für Jugendliche und Erwachsene, die sich in der Ausbildung oder im Studium befinden.

Der Kongress bietet laut Mitteilung der Veranstalter ein Forum zum gegenseitigen Kennenlernen und für neue Ideen, mit denen sich die Entwicklungschancen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Legasthenie und Dyskalkulie verbessern lassen. Angeboten werden auch individuelle Beratungen zu den Themen Schule, Ausbildung, Studium und Beruf.

Eröffnung mit Preisverleihung

Am Freitag, 17. März 2017, wird der Kongress um 12 Uhr im Hörsaal- und Seminargebäude Z6 am Hubland eröffnet. Unter anderem sprechen Christine Sczygiel, Vorsitzende des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie (BVL), zum Thema „BVL – ein Verband im Wandel der Zeit“, und Professor Gerd Schulte-Körne, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des BVL. Sein Thema: „30 Jahre Legasthenieforschung: Entwicklungslinien der Forschung und Highlights“.

Im Anschluss verleiht der BVL seinen Wissenschaftspreis 2017. Danach bekommt der Würzburger Humangenetiker Professor Tiemo Grimm die Lotte-Schenk-Danzinger-Medaille des Verbands verliehen – als Dank für seine besonderen Leistungen bei der Erforschung der Legasthenie. Die Laudatio hält Professor Andreas Warnke, der frühere Direktor der Würzburger Uniklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Legasthenie

Wenn Kinder lesen und schreiben lernen, ist die Schrift für sie am Anfang ein unbekannter Code mit unbekannten Symbolen. Diesen Code entziffern und verinnerlichen sie in den ersten Schuljahren Schritt für Schritt. Die Legasthenie, eine Lese- und Rechtschreibstörung, erschwert diesen Lernprozess: Die Betroffenen können den Code nicht in der üblichen Art und Geschwindigkeit entziffern, wie der BVL auf seiner Website erklärt.

Dyskalkulie

Schon im Kindergartenalter entwickelt sich erstes Wissen über die Bedeutung von Zahlen und Mengen. Diese Kenntnisse erweitern Kinder in den ersten Schuljahren – sie lernen die Grundrechenarten und verinnerlichen die Basis mathematischer Logik. Jeder Lernschritt baut dabei auf den vorangegangenen auf. Dyskalkulie erschwert diesen Lernprozess erheblich: Den betroffenen Kindern fehlen das nötige Mengenverständnis und die Zählfertigkeiten, um die Grundrechenarten lernen zu können. Sie verstehen Zahlen als reine Symbole, nicht als Mengenangaben.

Weitere Informationen:

https://www.bvl-legasthenie.de/ 19. Bundeskongress „Legasthenie und Dyskalkulie“

Robert Emmerich | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Kongress Meditation und Wissenschaft
19.01.2018 | Universität Witten/Herdecke

nachricht LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen
18.01.2018 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie