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Konflikte am Arbeitsplatz? Nicht zu persönlich nehmen!

14.01.2016

Ein Symposium an der Universität Witten/Herdecke vom 10. bis 12. März 2016 zeigt neue Wege der Mediation / Frühbucherrabatt bis 3. Februar 2016

Das Symposium „Die Praxis systemischer Konfliktbearbeitung in Organisationen“ vom 10. bis 12. März 2016 an der Universität Witten/Herdecke zeigt Wege, wie Mediation helfen kann, Konflikte am Arbeitsplatz aus einer neuen Perspektive zu sehen. Konflikte in Organisationen werden von den Beteiligten oft persönlich genommen, obwohl es eigentlich um organisationsbedingte Spannungsfelder im Hintergrund geht.

„Es werden meist Schuldige gesucht. Und jeder sieht natürlich beim anderen die Schuld. Ich halte die personenbezogene Zurechnung von Systemproblemen für einen der wichtigsten Faktoren, durch den Konflikte massiv verschärft werden“, erklärt Prof. Dr. Arist von Schlippe, akademischer Direktor des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU) an der Universität Witten/Herdecke, den Ansatz der Fachtagung.

Wer solche Konflikte nachhaltig bearbeiten will, sollte deshalb neben der Kenntnis von Mediationsansätzen auch systemische Organisationsdynamiken verstehen. Der systemische Blick auf Organisationen kann sowohl das Handlungsspektrum von Mediatoren erweitern als auch die systemische Organisationsberatung bereichern.

In dem Symposium treffen sich bekannte Forscher und Praktiker, um ihre unterschiedlichen Zugänge zur Konfliktbearbeitung in Organisationen vorzustellen und zu diskutieren. Das Symposium ermöglicht Führungskräften, Personalentwicklern, Personalvertretungen, Beratern, Mediatoren sowie Forschenden und Lehrenden neue Ansätze und Methoden kennenzulernen und Erfahrungen zu machen. Bis zum 3. Februar 2016 gibt es für Schnellentschlossene einen Frühbucherrabatt von 100 € unter www.uni-wh.de/symposium

Das Programm im Überblick:

• Prof. Dr. Dirk Baecker: "Widersprüche im System“ - Unternehmenskonflikte intelligent nutzen
• Rudi Ballreich, M.A./Prof. Dr. Luc Ciompi: „Hasslogik und Liebeslogik“ – Was die Verstärkung positiver Gefühle in der Mediation bewirkt.
• Kurt Faller: „Wie Organisationen konfliktfest werden!“ – Entwickeln von Konfliktmanagementsystemen in Organisationen als Prozess
• Dr. Hans-Rudi Fischer: „Anamorphotisches Blicken“ – Zur konstruktivistischen Methodik in der Organisationsmediation
• Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Glasl: „Jede Situation ist einmalig!“ – Der Kontingenzansatz in der Organisationsmediation
• RA Anita von Hertel: „Vom Win-lose zum Win-Win!“ – Konflikte zwischen Organisationen mediativ bearbeiten
• Anja Köstler: „Energien und Signale im Feld nutzen!“ – Konfliktbearbeitung mit dem Worldwork- Ansatz von Arnold Mindell
• PD Dr. Joseph Rieforth: „Braucht jede Lösung ein Problem?“ – Systemische Organisationsmediation mit dem 9-Felder-Modell
• Dr. Martina Scheinecker: „Mit der Kraft positiver Zukunftsbilder arbeiten“ – Lösungsfokussierte Ansätze der Organisationsmediation
• Dr. Bernd Schmid: „Wege aus dem Dilemma-Zirkel“ – Umgang mit Dilemmasituationen in Organisationen
• Dr. Gunther Schmidt: „Schlummernde Kompetenzen aktivieren!“ – Hypnosystemische Ansätze für die Organisationsmediation
• Prof. Dr. Fritz B. Simon: „Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie!“ – Systemtheorie des Konflikts als Basis für praktische Interventionen in Organisationskonflikten
• Dr. Markus Troja: „Niemand lässt sich etwas vom anderen sagen!“ – Navigieren zwischen unterschiedlichen Systemlogiken in der Konfliktarbeit mit Freiberuflern
• Prof. Dr. Arist von Schlippe: „Bevor das Kind in den Brunnen fällt!“ – Systemische Konfliktbearbeitung in Familienunternehmen
• Prof. Dr. Rudi Wimmer/Prof. Dr. Marcel Hülsbeck: „Strategiearbeit erzeugt Spannungen!“ – Umgang mit Konflikten in Changeprozessen

Anmeldung & Information:

www.uni-wh.de/symposium , Telefon: +49 (0)2302 / 926 755

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.200 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Wirtschaftsfakultät der Universität Witten Herdecke ist in Deutschland der Pionier und Wegweiser akademischer Forschung und Lehre zu Besonderheiten von Familienunternehmen. Drei Forschungs- und Lehrbereiche – Betriebswirtschaftslehre, Psychologie/Soziologie und Rechtswissenschaften – bilden das wissenschaftliche Spiegelbild der Gestalt von Familienunternehmen. Dadurch hat sich das WIFU eine einzigartige Expertise im Bereich Familienunternehmen erarbeitet.

Weitere Informationen:

http://www.uni-wh.de/symposium

Kay Gropp | Universität Witten/Herdecke

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