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Konferenz "Solarindustrie in Europa" in Brüssel

28.06.2010
Staatssekretär Schubert: Pluspunkte für Sachsen-Anhalts Solarbranche: starke industrielle Basis und gute Forschungsinfrastruktur

Auf der Konferenz "Solarindustrie in Europa" hat Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert heute in Brüssel die große Bedeutung von Forschung und Entwicklung (FuE) für die heimische Solarindustrie unterstrichen: "Sachsen-Anhalt verfügt im Bereich der Solartechnologien über eine sehr gute industrielle Basis.

Zu einem leistungsstarken Solarstandort gehören aber auch die Weiterentwicklung des Forschungsbereiches und der Ausbau entsprechender wissenschaftlicher Einrichtungen. Dies fördern wir als Land in großem Umfang. So haben wir seit 2007 knapp 10 Millionen Euro und damit ein Achtel aller Mittel für unternehmensbezogene FuE-Projekte im Bereich der Solarzellenforschung bewilligt."

Zudem fördere Sachsen-Anhalt mit dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP an den Standorten Halle und Schkopau den Aufbau eines erstrangigen, anwendungsorientierten Forschungszentrums zur Unterstützung der einheimischen Photovoltaik-Unternehmen.

Schubert: "Rund 60 Millionen von Land, Bund und EU werden hier investiert, um die komplette Wertschöpfungskette zur Herstellung von dünnen Silizium-Solarzellen durch gezielte Forschung und Entwicklung zu verbessern. Wir wissen: Je besser es heimischen Solarunternehmen gelingt, weltweit preislich und technologisch die wirtschaftlichsten Produkte anzubieten, umso erfolgreicher wird sich die Zukunft der Solarindustrie im LSA gestalten."

Dr. Carlhans Uhle, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft präsentierte in seinem Vortrag das Solar Valley Sachsen-Anhalt als einen der weltweit führenden Premium-Standorte zur Produktion von Solaranlagen und machte deutlich, dass die Solarfamilie offen für neue Mitglieder bleibt.

"Das Solar Valley mit seiner größten Dichte an PV-Unternehmen weltweit bietet nicht nur kurze Wege in den nach wie vor größten Solarmarkt Deutschland, sondern es sind auch die Rahmenbedingungen, die unseren Unternehmen nachhaltigen Erfolg garantieren: schnelle Projektrealisierungszeiten, kurze Produkteinführungszeiten, vor allem aber der Technologievorsprung durch enge FuE-Zusammenarbeit mit Deutschlands führenden Photovoltaik-Forschungsinstituten."

Hintergrund:

Seit 2000 wurden in Sachsen-Anhalt insgesamt 17 Investitionsvorhaben der Solarindustrie mit rund 133,4 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) gefördert. Dadurch wurden Investitionen von 1,03 Milliarden Euro angeschoben sowie mehr als 2.700 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Frauke Flenker-Manthey | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de

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