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Konferenz "Pädagogik als Beruf"

08.07.2011
Lehrer braucht das Land, Sozialarbeiter und Weiterbildungsexperten ebenso. Aber wie sieht’s mit ihrer Ausbildung aus? Sollte diese je nach Berufsbild unterschiedlich sein, welche pädagogischen Elemente sind wichtig, und wie wirkt sich in den Jobs die zunehmende Kommerzialisierung und Internationalisierung aus?

Fragen wie diesen widmet sich die Fachkonferenz „Pädagogik als Beruf – im Spannungsfeld von Professionalisierung und Prekarisierung“, zu der 200 Teilnehmer erwartet werden. Veranstalter sind die Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) und die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).

Im Zentrum stehen am 22. und 23. September in der Essener Weststadthalle drei zentrale pädagogische Berufsfelder: Schule, Erwachsenen- und Weiterbildung sowie Soziale Arbeit/Sozialpädagogik. Hauptredner sind renommierte Forscher wie Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth (HU Berlin). Der Bildungshistoriker, 2008 übrigens Scientist in Residence an der UDE, diskutiert, was „professionell-pädagogische Identität“ bedeutet. Dieses Thema wird auch die anschließenden Symposien und den Abendvortrag beschäftigen.

Schwerpunkt des zweiten Konferenztages ist die Frage, ob das Einkommen von Lehrern, Weiterbildungsdozenten und Sozialpädagogen nicht zu gering ist, zumal die Ausstattung oft schlecht und die Anforderungen hoch sind. Anders ausgedrückt: Ist die Tätigkeit in diesen Berufen inzwischen prekär geworden? Auf der anderen Seite geht es auch darum zu zeigen, warum pädagogische Fachkräfte dringend gebraucht werden und welche Konsequenzen sich daraus für die erziehungswissenschaftliche Ausbildung und Forschung ergeben.

Details zu Programm und Anmeldung (bis 31. Juli) unter http://www.uni-due.de/biwi/isp/paedalsberuf

Weitere Informationen: Prof. Dr. Fabian Kessl, Tel. 0201/183-3554, paedagogikalsberuf@uni-due.de

Redaktion: Alexandra Nießen, Tel. 0203/379-2429

Ulrike Bohnsack | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de/biwi/isp/paedalsberuf

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