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Konferenz "Mensch-Computer-Interaktion“

31.08.2010
Egal ob am Fahrkartenautomaten, mit dem Navigationssystem oder bei einem Spiel an Konsole oder PC: Jeder kommuniziert tagtäglich mit Computern.

Um diese Interaktion weiterzuentwickeln, zu optimieren und zu hinterfragen, treffen sich Informatiker, Psychologen, Pädagogen, Designer und Entwickler vom 12. bis 15. September zur Tagung „Interaktive Kulturen“ an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Die interdisziplinäre und integrierte Konferenz mit dem Motto „Mensch-Computer-Interaktion“ besteht aus mehreren Teilveranstaltungen, zu denen rund 500 Wissenschaftler, Praktiker und Studierende erwartet werden.

Die von der UDE in Duisburg ausgerichtete Veranstaltung ist bereits die zehnte Konferenz zum Thema Mensch und Computer, die die Gesellschaft für Informatik gemeinsam mit den Usability (Anwendungs-)Experten der German UPA veranstaltet. „Themen werden unter anderem intuitivere Interaktionsformen mit Computern, wie etwa Gesteneingaben, das Lernen mit digitalen Medien und die digitalen Vernetzung in Gruppen und Gemeinschaften sein“, sagt Organisator Prof. Dr. Jürgen Ziegler von der Abteilung für Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaften der UDE. Die Konferenz finde außerdem im Kontext der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010 statt und lade dazu ein, die vielfältigen Bezüge zwischen digitalen Medien und Kultur zu untersuchen.

„Ziel der Tagung ist es, innovative Forschungsergebnisse zu diskutieren, den Informationsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern, die Relevanz nutzer- und aufgabengerechter Technikgestaltung in Wissenschaft und Öffentlichkeit bewusst zu machen und Forschungsaktivitäten und Ausbildung in diesem Feld anzuregen“, so Ziegler.

E-Learning voran bringen

Ein spezielles Augenmerk wird auf die Interaktion mit dem Computer über Lernplattformen gelegt. „E-Learning ist ein Thema, dass uns auch an der Universität stark beschäftigt“, sagt Prof. Dr. Michael Kerres vom Lehrstuhl für Mediendidaktik der UDE, der den Tagungsteil „DeLFI“ zum E-Learning mit organisiert. „Anwender und Entwickler können sich bei Vorträgen und in Workshops über das digitale Lernen und Lehren auszutauschen.“ Dabei geht es vor allem auch geeignete didaktische Konzepte und die Benutzerfreundlichkeit der Systeme.

Spielspaß jenseits von Ballerspielen

Computerspiele stellen heute einen großen und wachsenden Wirtschaftszweig dar, mit dem ein großer Teil der Bevölkerung vom Kind bis zum Erwachsenen in Kontakt kommt. Viele Innovationen der Mensch-Computer-Interaktion wie etwa die Steuerung durch Körperbewegungen werden zuerst im Spielebereich eingesetzt. Neben der reinen Unterhaltungsfunktion werden unter dem Begriff Serious Games auch Spiele immer wichtiger, die nützliche Inhalte wie zum Beispiel Gesundheitsinfo oder Lernstoffe auf spielerische Weise vermitteln. Die Tagung beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie gute Computerspiele und Entertainment-Anwendungen gestaltet sein müssen, welche neuen Möglichkeiten zur Bedienung es gibt, und welche Wirkungen Spiele haben.

Das gesamte Programm der „Interaktiven Kulturen“, die auf dem Campus Duisburg im Gebäude LB sowie im Audimax stattfindet, gibt es unter www.interaktive-kulturen.de. Über die Homepage kann man sich auch anmelden. Die Konferenzgebühren betragen für alle vier Tage je nach Status des Teilnehmers zwischen 270 und 300 Euro, Studierende zahlen 60 Euro. Eine Tageskarte kostet 120 Euro, für Studierende 25 Euro.

Weitere Informationen: Anne-Marie Niemeyer, Interaktive Systeme und Interaktionsdesign, Tel. 0203 379-1417, annemarie.niemeyer@uni-due.de

Redaktion: Isabelle De Bortoli, Tel. 0203/379-2430

Ulrike Bohnsack | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de

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