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Kompetenzen verbinden – Symposium über Verbindungstechniken „Connectors“ an der Hochschule OWL

06.03.2013
Heute startet an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe bereits zum vierten Mal das Symposium Connectors. Gemeinsam mit der VDE/VDI-Fachgesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik (GMM) und dem VDI Ostwestfalen-Lippe Bezirksverein lädt die Hochschule an den Standort Lemgo ein, sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich der elektrischen und optischen Verbindungstechnik zu informieren. Die Veranstaltung findet von 9 bis 16 Uhr im Audimax statt und geht über zwei Tage.

Ohne Steckverbindungen geht im elektronischen Alltagsleben gar nichts mehr: im Smartphone, Auto und in Solaranlagen schließen sie die Stromkreise und sorgen für Kommunikation, Mobilität und Versorgung mit Energie. In einem normalen Mittelklasse-Auto sind über 1000 Verbindungen verbaut.

Dass sie zuverlässig, langlebig und natürlich sicher sein müssen, versteht sich von selbst. Dass dies so bleibt und noch besser wird, dafür sorgen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ingenieurinnen und Ingenieure in Industrie und Hochschulen.

Das bereits zum vierten Mal in der Hochschule OWL stattfindende Symposium Connectors verbindet im wahrsten Sinne des Wortes die Kompetenzen und das Fachwissen von Expertinnen und Experten aus aller Welt. In den zahlreichen Beiträgen von Vertreterinnen und Vertretern aus überregionalen Hochschulen und internationalen Unternehmen werden heute und morgen aktuelle technische Erkenntnisse präsentiert und neue Aspekte aus Forschung und Entwicklung beleuchtet. „Ich freue mich, dass rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Europa und China zu der Veranstaltung gekommen sind“, so Professor Jian Song, Fachbereich Maschinentechnik und Mechatronik, der die Veranstaltung ausrichtet. „Viele bedeutende Global Player der Branche und alle deutschen Hochschulen, die sich mit dem Thema befassen, sind mit Vorträgen vertreten.“

Der hohe Zulauf und die Anzahl an Beiträgen unterstreichen den Stellenwert der Tagung, die zu den größten ihrer Branche in Europa zählt und sich auf einem hohen fachlichen Niveau befindet.
„Meine optimistischen Erwartungen sind bereits jetzt übertroffen“, so Professor Song. Gleichzeitig zeigt sich hierin aber auch die intensive Entwicklungs- und Forschungsarbeit, die auf dem Gebiet der Verbindungstechnik in den letzten Jahren geleistet wurde. Eine funktionierende und optimierte Verbindung ist die Basis für alle weiteren Entwicklungen in der Elektro- und Informationstechnik.

Professor Jian Song spricht heute gemeinsam mit Liangliang Wang und Hans Christian Koch, wissenschaftliche Angestellte im Fachbereich Maschinentechnik und Mechatronik, unter anderem über die Lebensdauer und die Verschleißeigenschaften elektrischer Kontakte. Der Vortrag zeigt den engen Zusammenhang zwischen elektrischen und mechanischen Eigenschaften bei elektrischen Verbindungen und liefert Hinweise auf deren Verbesserung.

4. Symposium Connectors
Das Symposium Connectors geht auf die Fachtagung des VDE/VDI GMM-Fachausschusses zurück, die sich ursprünglich „Optische und elektrische Verbindungstechnik“ nannte. Sie hätte in diesem Jahr zum 15. Mal stattgefunden, blickt also auf eine lange Tradition zurück. Professor Jian Song holte als Leiter des Fachausschusses die Tagung nach Lemgo.

Das Symposium bietet Fachleuten in der Wachstumsbranche der elektrischen und optischen Verbindungstechnik eine Plattform zur Präsentation und Diskussion aktueller Erkenntnisse und Ergebnisse. Der Tagungsname „Connectors“ geht auf die griffige Bezeichnung der Region Ostwestfalen-Lippe „Connectors Valley“ zurück, da hier viele Hersteller von Verbindungstechniken angesiedelt sind.

Julia Wunderlich | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-owl.de

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