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Kommunal mobil: Nachhaltige Mobilität - Kommunen trauen sich was

21.12.2010
Gemeinsame Fachtagung des Umweltbundesamtes und des Deutschen Instituts für Urbanistik am 24. und 25. Januar 2011 in Dessau-Roßlau

Wieviel Lebensqualität eine Stadt bietet, hängt nicht zuletzt vom städtischen Verkehr ab. Viele Kommunen sehen in dieser Verknüpfung eine besondere Herausforderung. Welche Wege sie dabei gehen, ist das Thema der Tagung "Nachhaltige Mobilität - Kommunen trauen sich was".

Klimawandel - Chance Lebensqualität neu zu entdecken
Die Klimadebatte und die Notwendigkeit, die Klimagasemissionen signifikant zu senken, ist geradezu eine Einladung, auch die Lebensqualität in der Stadt neu zu denken. Städtischen Verkehr klimafreundlich zu gestalten, muss nicht mit Einschränkungen für die Bewohner verbunden sein. Zwar müssen eingefahrene Lebens- und Mobilitätsstile auf den Prüfstand, aber Klimaschutzkonzepte bieten auch viele Chancen. Mit diesen Chancen wird sich der erste Themenblock beschäftigen.
eMobilität - Chance für neue Bewegung
Mit der eMobilität verknüpfen sich hohe Erwartungen, nicht zuletzt auch als Motor für wirtschaftliches Wachstum. Wer heute von eMobilität spricht, meint meistens das Auto. Aber eMobilität hat für eine nachhaltige Mobilität mehr zu bieten als der aktuelle Hype erwarten lässt. Interessante Entwicklungen gibt es auch bei den Zweirädern und dem öffentlichen Verkehr. Der zweite Themenblock beleuchtet die unterschiedlichen Facetten der eMobilität und wirft einen kritischen Blick auf die aktuelle Diskussion.
Stadtentwicklung - mobil mit weniger Auto
Die Entscheidung, ohne eigenes Auto zu leben, ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schont auch den Geldbeutel. Das gilt für den Einzelnen und gleichermaßen für die Kommune. Welche Chancen bietet die sich abzeichnende Verringerung der Autofixierung bei der jüngeren Generation für die Städte? Wie können die Kommunen den Trend zu weniger Autos unterstützen? Dies sind die Themen des dritten Blocks.
Kommunikation - wichtiger Baustein für eine neue Kultur der Mobilität
Eine neue Mobilitätskultur zu etablieren ist eine kommunikative Herausforderung. Wie können Stadtverwaltungen ihre Bürger mitnehmen, wenn sie etwas Neues wagen? Einzelne Appelle und gute Argumente allein reichen hier nicht aus. Zwei erfolgreiche Kampagnen aus jüngster Zeit zeigen, wie es funktionieren kann.
Teilnehmerkreis:
Kommunalpolitiker, Verwaltungschefs, Ratsmitglieder, Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Verkehr, Stadtentwicklung und Finanzen

Moderation: Dr. Caroline Hoffmann, Umweltbundesamt, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann, Deutsches Institut für Urbanistik

Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik GmbH (Difu) und Umweltbundesamt
Veranstaltungsort:
Umweltbundesamt
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau
Anmeldung/Ansprechpartnerin:
Doris Becker
Tel.: 030/39001-264
Fax.: 030/39001-241
E-Mail: dbecker@difu.de
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.

| idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/archiv/veranstaltungen/11-kommunal_mobil....
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/archiv/veranstaltungen/11-kommunal_mobil....
http://www.difu.de

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