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Kognitive Funktionen des Hörsystems: 80 internationale Wissenschaftler zu Gast

23.04.2014

Vom 25. bis 27. April 2014 findet an der Universität Leipzig ein internationales Symposium zur Erforschung der kognitiven Funktionen des Hörsystems statt.

Die Veranstaltung mit rund 80 Wissenschaftlern aus Europa, Nordamerika und Kanada ist Teil des von der Universität Leipzig unter Federführung von Prof. Dr. Rudolf Rübsamen koordinierten Erasmus-Mundus-Projekts "Student Exchange Network in Auditory Cognitive Neuroscience" (ACN).

Vom 25. bis 27. April 2014 findet an der Universität Leipzig ein internationales Symposium zur Erforschung der kognitiven Funktionen des Hörsystems statt. Die Veranstaltung mit rund 80 Wissenschaftlern aus Europa, Nordamerika und Kanada ist Teil des von der Universität Leipzig unter Federführung von Prof. Dr. Rudolf Rübsamen koordinierten Erasmus-Mundus-Projekts "Student Exchange Network in Auditory Cognitive Neuroscience" (ACN).

ACN wird von der Europäischen Union bis 2017 mit 1,47 Millionen Euro gefördert. Das Netzwerk organisiert einen intensiven Doktorandenaustausch auf den Forschungsgebieten der neurobiologischen und kognitionspsychologischen Hörforschung zwischen Nordamerika und Europa. Insgesamt sind 26 renommierte Universitäten und Forschungseinrichtungen beteiligt.

"Im Fokus des Projekts steht die Frage, wie Sprache, Musik und informationstragende Umweltgeräusche im Gehirn verarbeitet werden", erläutert Rübsamen. Wichtigster Partner und Koordinator auf der nordamerikanischen Seite ist Marc Schönwiesner, Professor am Department of Psychology der Université de Montréal und Alumnus der Universität Leipzig.

In den kommenden Jahren will die Projektleitung einen regen, forschungsorientierten Austausch von Doktoranden, postgradualen Studierenden und Mitarbeitern der beteiligten Institutionen organisieren.

Bei dem Symposium in der Alten Handelsbörse und im Mendelssohn Haus werden Studierende, Postdocs und erfahrene Wissenschaftler zusammenkommen, um sich auszutauschen und das ACN-Netzwerk weiter auszubauen.

"Das von der Europäischen Union geförderte Projekt hat auch deshalb große Bedeutung für Leipzig, weil es ein wichtiger Baustein zur Internationalisierung und grenzüberschreitenden Sichtbarkeit der Universität ist", unterstreicht Rübsamen, der die Professur für Neurobiologie an der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie inne hat.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Rudolf Rübsamen
Institut für Biologie
Telefon: +49 341 97-36723
E-Mail: rueb@runi-leipzig.de
Web: www.uni-leipzig.de/~instbio


Ulrike Pratesi
Institut für Biologie
Telefon: +49 341 97-36745
E-Mail: ulrike.pratesi@uni-leipzig.de
Web: www.uni-leipzig.de/~instbio

Weitere Informationen:

http://www.uni-leipzig.de/~acn

Katrin Henneberg | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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