Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Klimafreundliche Energie in Nord und Süd

30.03.2011
Internationale Konferenz diskutiert Klimaschutz und Verringerung von Armut durch dezentrale Energieversorgung

Rund 100 internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft treffen sich am 7. und 8. April 2011 an der TU Berlin, um zu diskutieren, wie eine zukunftsfähige, sichere und umweltfreundliche Versorgung mit Energie in Nord und Süd gewährleistet werden kann. Das Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin (ZTG) richtet damit die erste internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Micro Perspectives for Decentralized Energy Supply“ aus.

Der Fokus wird auf Formen dezentraler Energieversorgung liegen, die in den Ländern des Südens eine hohe Bedeutung für die rund zwei Milliarden Menschen haben, die weiterhin nicht an ein zentrales Netz angeschlossen sind. Eine der Keynote-Sprecherinnen, Dr. Gisela Prasad vom Energy Research Centre der Universität Kapstadt, betont: „Die international formulierten Ziele der Armutsreduktion werden nur erreicht werden können, wenn die innovativen Lösungen an die Bedingungen strukturschwacher ländlicher Räume angepasst sind.“

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Lehrstuhlinhaber an der TU Berlin hebt als weiterer Keynote-Speaker hervor, dass der Ausbau regenerativer Energieversorgung aus der Perspektive des Klimaschutzes und angesichts der aktuellen Krise zentralisierter Anlagen eine hohe Priorität darstellt.

Die Tagung wird vom interdisziplinären Graduiertenkolleg „Mikroenergiesysteme“ des ZTG organisiert, dem vor wenigen Tagen die Fortsetzung der Forschungsarbeiten in einer zweiten Phase von der Hans-Böckler-Stiftung die bewilligt wurde.

Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, Sprecherin des Kollegs, erläutert: „Der inter-disziplinäre Charakter der Tagung zeigt sich darin, dass es nicht nur um die Optimierung von technischen Anlagen geht, sondern auch um Aspekte wie das Einbeziehen der Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nutzern, Qualitätssicherung sowie Finanzierungs- und Steuerungsmodelle. Neben wissenschaftlichem Austausch spielt daher auch die Diskussion mit Unternehmen und Förderinstitutionen in diesem Bereich eine wichtige Rolle.“ Dabei wird die Implementation unterschiedlichster Technologien wie Biokraftstoffe, Biogas, Solarsysteme, Wasserkraft, Speichermöglichkeiten und Hybridsysteme für verschiedene Anwendungsbereiche behandelt.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen.

Die Konferenz am 7. und 8. April wird in englischer Sprache durchgeführt. Bitte melden Sie sich an (Kontakte siehe unten).

Das detaillierte Programm der Tagung finden Sie unter
www.microenergysystems.tu-berlin.de/conference2011
Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, Technische Universität Berlin, Zentrum für Technik und Gesellschaft der TU Berlin, Tel.: 314-26854,

E-Mail: schaefer@ztg.tu-berlin.de

Kirsten Neumann (MA International Studies), Tel.: 0151-5067 6378
E-Mail: kirsten.neumann@microenergyinternational.com

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.microenergysystems.tu-berlin.de/conference2011

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt
20.09.2017 | Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH

nachricht Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle
20.09.2017 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik