Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kleinste Brusttumoren entdecken, bevor Metastasen entstehen

21.09.2009
5. Internationaler MR-Mammographie-Kongress in Jena / Pressekonferenz am 23. September

"Die Methode mit der höchsten Genauigkeit im Nachweis kleinster Brusttumoren ist nicht die Röntgen-Mammographie, sondern die Magnetresonanz-Mammographie (MRM). Wir finden damit selbst 3 Millimeter kleine Krebsherde", erklärt Prof. Werner A. Kaiser, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Jena und einer der Pioniere auf dem Gebiet der MRM.

Das Verfahren und seine Möglichkeiten sind Thema des 5. Internationalen MRM-Kongresses, der vom 24. - 26. September in Jena stattfindet. Etwa 270 Radiologen, Onkologen und medizinische Physiker werden die aktuellen Entwicklungen dieser Früherkennungsmethode für Brustkrebs diskutieren. Dazu werden weltweit führende MRM-Experten aus Europa und Übersee in Jena erwartet.

"Unser Ziel ist es, die Früherkennung von Brustkrebs weiter zu verbessern und Therapieverfahren zu entwickeln, mit denen wir bereits Kleinsttumoren bekämpfen können, noch bevor Metastasen entstehen", sagt Werner Kaiser zu den Aufgaben im Kampf gegen den Brustkrebs, der nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen bei Frauen ist. Die Methode ist erheblich genauer als die beim Screening verwendete Röntgen-Mammographie. "Die Frauen haben ein Recht auf eine ehrliche Information, da die Röntgen-Mammographie viele Karzinome im Frühstadium übersieht", so Kaiser.

In über 100 Vorträgen und 20 Posterbeiträgen tragen die Experten aktuelle Ergebnisse zusammen. Schwerpunkte bilden die Untersuchungstechniken, die neuen Erkenntnisse zur Tumorentstehung, die Auswertung der Bilder und die Unterscheidbarkeit zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren sowie neue Kontrastmittel unter Einsatz des Verfahrens zur Überwachung des Therapieerfolges.

Die Entwicklung auf dem Gebiet der MRM und die Themen des Kongresses möchte Ihnen der Tagungspräsident Prof. Werner A. Kaiser im Vorfeld auf der Kongress-Pressekonferenz

am Mittwoch, den 23. September,
11:00 Uhr,
im Senatssaal des Jenaer Universitätshauptgebäudes,
Fürstengraben 1 (1. OG)
vorstellen.
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter Tel.: 03641/934293 oder per E-Mail an presse[at]med.uni-jena.de.
Terminhinweis:
5. Internationaler MR-Mammographie-Kongress
24. - 26. September 2009 ,
Aula der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fürstengraben 1, 07743 Jena
Kontakt:
Prof. Dr. med. Dipl.-Chem. Werner A. Kaiser
Direktor Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/9324801
E-Mail: Werner.Kaiser[at]med.uni-jena.de

Dr. Uta von der Gönna | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de
http://www.med.uni-jena.de/idir/kongress/index.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig
20.11.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

nachricht VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"
20.11.2017 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie