Anzeige
Die 77. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ist vom 4. bis zum 8. März 2013 zu Gast an der Technischen Universität Dresden (TUD). Im Rahmen der Tagung verleiht die DPG ihre beiden höchsten Auszeichnungen – die Max-Planck-Medaille und die Stern-Gerlach-Medaille (Festakt im Audimax am Mittwoch) – darüber hinaus stellen auf der Tagung weitere DPG-Preisträgerinnen und -Preisträger ihre Arbeiten vor.
Das Themenspektrum der Tagung spiegelt sich im Forschungsspektrum der TU Dresden und ihrem Umfeld, wie dem Helmholtz Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), wider: Dresdner Forschergruppen sind aktiv sowohl in experimenteller als auch in theoretischer Teilchenphysik, in Kernphysik und nuklearer Astrophysik, in Energieforschung und Beschleunigerentwicklung. Allein das Institut für Kern- und Teilchenphysik (IKTP) der TU Dresden ist an sechs experimentellen Großprojekten in diesem Forschungsfeld z. T. führend beteiligt und plant zusammen mit dem HZDR im Felsenkeller im Plauenschen Grund ein eigenes Untertagelabor.
Auch die Leitung des preisgekrönten bundesweiten „Netzwerk Teilchenwelt“ unter Schirmherrschaft der DPG und der weltweiten „International Masterclasses“ liegt in der Hand des IKTP in Dresden. Beide Programme widmen sich der authentischen Vermittlung dieser Forschung an die Öffentlichkeit und eröffnen pro Jahr mehr als 10.000 Jugendlichen und Lehrkräften den Zugang zur Forschung mit Gelegenheit zu eigenen Messungen.
Diese erste DPG-Frühjahrstagung nach Abschluss der ersten Messperiode des Large Hadron Colliders (LHC) markiert den Beginn einer längeren Bauphase zur Energieerhöhung des Beschleunigers und bietet damit eine ideale Gelegenheit für eine Zwischenbilanz aller LHC Experimente, die allesamt wichtige geplante bzw. erhoffte Meilensteine erreicht haben. In Dresden werden Karl Jakobs (ATLAS), Thomas Müller (CMS), Christian Sander (ATLAS, CMS, LHCb) und Klaus Reygers (ALICE) über den neuesten Stand der LHC-Experimente berichten. Außerdem berichtet CERN Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer im Festakt am Mittwoch über die zukünftigen Pläne des CERN. Neben den neusten Ergebnissen von CERN ist ein Schwerpunkt in Dresden dem Thema Dunkle Materie gewidmet.
ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN (Eintritt frei)
Dienstag, 5. März, 20:00 Uhr
HSZ-01 (Audimax) Max-Von-Laue-Vortrag zu “Gravity: A Political History“ von David Kaiser, MIT
Mittwoch, 6. März, 10:30 Uhr
HSZ-01 (Audimax) Festakt der DPG mit TUD-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen, Staatssekretär Dr. Georg Schütte, Bundesministerium für Bildung und Forschung, sowie Preisträgervortrag Max-Planck-Medaille 2013
Mittwoch, 6. März, 20:00 Uhr
HSZ-01 (Audimax) „Das Higgs-Boson: Sind alle Rätsel gelöst? - Neues vom Teilchenbeschleuniger LHC“ Abendvortrag von Arno Straessner, TU Dresden
Donnerstag, 7. März, 18:00 Uhr
HSZ-03, Lise-Meitner-Lecture zu „Pulsars and extreme physics“ von Dame Jocelyn Bell Burnell, Universität Oxford, Präsidentin IOP a. D.
Das Tagungsprogramm sowie weitere Informationen sind zu finden unter:
http://www.dpg-physik.de/presse/tagungen/index.html
Journalistinnen und Journalisten sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen.
Die Pressekonferenz ist am Mittwoch, 06.03.2013 um 13:15 – 14:15 Uhr in Seminarraum SR-03, TU Dresden, Hörsaalzentrum, Bergstraße 64.
Bitte melden Sie sich für die Pressekonferenz / die Tagung per E-Mail presse@physik.de an.
Pressebüro vor Ort:
TU Dresden, Hörsaalzentrum, Bergstraße 64, Raum SR 208 (2. Etage), M: 0 175 – 7 24 18 53.
Weitere Informationen erteilen Ihnen gerne:
DPG-Pressestelle:
Dr. Michaela Lemmer, Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V.
Tel.: 02224 /9232-0, E-Mail: presse@dpg-physik.de
Tagungsleitung:
Prof. Dr. Michael Kobel, Technische Universität Dresden, Direktor Institut für Kern- und Teilchenphysik
Tel.: 01520 / 455 9810, E-Mail: kobel@physik.tu-dresden.de
Peter Genath | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
www.dpg-physik.de/presse/pressemit/2013/dpg-pm-2013-05.html
Weitere Berichte zu: Atlas-Experiment > Audimax > Beschleunigerentwicklung > CERN > Deutsche Physikalische Gesellschaft > DPG > Energieforschung > International Masterclasses > Kern- und Teilchenphysik > Large Hadron Collider > LHC > Materie > Max-Planck-Medaille > Netzwerk Teilchenwelt > Stern-Gerlach-Medaille > Teilchenphysik
Internationale Informatikkonferenz ICCS 2013
17.05.2013 | Kooperation International
Herausforderungen des demografischen Wandels
17.05.2013 | Friedrich-Schiller-Universität Jena
Supraleitungssensoren der PTB ermöglichen hochempfindliche Messungen der magnetischen Kernresonanz dünner Helium-3-Schichten - aktuelle Veröffentlichung in Science
Tieftemperatur-Spezialisten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben mit ihren SQUIDs dazu beigetragen, dass die magnetischen Momente von Atomen des seltenen Isotopes 3He (Helium-3) extrem empfindlich gemessen werden konnten. Mithilfe dieser Sensoren wurden hochempfindliche Kernresonanzspektrometer entwickelt, die jetzt tiefe Einblicke in den Zustand der Materie bei extrem tiefen Temperaturen lieferten.
Konkret sperrte ...
Gut 99 Prozent des gesamten Eises an Land ist in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert, nur knapp ein Prozent dagegen in Gletschern.
Die Schmelzwasser dieser Gletscher trugen im Zeitraum 2003 bis 2009 etwa genauso viel zum Anstieg des Meeresspiegels bei, wie die beiden Eisschilde: rund einen Drittel. Dies ist eines der Resultate einer internationalen Studie mit Beteiligung von UZH-Geographen.
Wieviel alle Gletscher zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen, wurde noch nie so genau ...
Siemens hat das weltweit erste kabellose Ultraschallgerät vorgestellt. Der Schallkopf ist mit einer Hand gut bedienbar und überträgt das Ultraschallbild per Radiofrequenz auf den Bildschirm.
Das Fehlen der Kabel ist vor allem bei Operationen oder interventionellen Eingriffen von Vorteil, wo beispielsweise Nadeln mit Hilfe von Ultraschall visualisiert werden. Die Kabel am Schallkopf behindern die Person, die das Gerät bedient, und sie können trotz steriler Schutzhüllen ein Infektionsrisiko darstellen.
Das kabellose Acuson Freestyle arbeitet bis zu ...
Siemens will mit einem großen Touch-Display Bahnbetreibern helfen, Störungen besser zu bewältigen.
Das Display mit rund 1,50 Metern Diagonale veranschaulicht alle Daten und Fakten, um Entscheidungen treffen zu können. Herzstück der Lösung ist eine Software, die mit Hilfe mathematischer Optimierungsalgorithmen bisher entkoppelte Systeme wie Wartung oder Zugdisposition vernetzt.
Bisher reagieren einzelne Abteilungen von Bahnbetreibern weitgehend unabhängig auf Störfälle, weil sie über das ...
Forschern des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF und des Karlsruher Instituts für Technologie KIT ist es gelungen, 40 Gbit/s bei 240 GHz und über eine Entfernung von einem Kilometer per Funk zu übertragen.
Mit ihrer jüngsten Demonstration haben sie einen neuen Weltrekord erzielt und knüpfen damit erstmals nahtlos an die Kapazität von Glasfaser an. Solche Richtfunkstrecken könnten zukünftig Lücken in der Versorgung mit Breitband-Internet schließen, indem die drahtlosen Links das Netz an schwer zugänglichen Stellen oder im ländlichen Raum ergänzen.
Digital, mobil und ...
Anzeige
Anzeige

DNA-Variante beeinflusst Diabetesrisiko und Behandlungserfolg
17.05.2013 | Biowissenschaften Chemie
Aus zwei wird drei: In Deutschland kommt eine dritte Ringelnatter vor
17.05.2013 | Biowissenschaften Chemie
New method proposed for detecting gravitational waves from ends of universe
17.05.2013 | Physik Astronomie
Internationale Informatikkonferenz ICCS 2013
17.05.2013 | Veranstaltungsnachrichten
Herausforderungen des demografischen Wandels
17.05.2013 | Veranstaltungsnachrichten
Die 16 besten Nachwuchschemikerinnen und -chemiker Deutschlands treffen sich in Kiel
17.05.2013 | Veranstaltungsnachrichten