Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kiel wird zum Treffpunkt für 500 Bildungsforscher

06.03.2013
Vom 11. bis zum 13. März 2013 tagt die Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung in Räumen der Universität Kiel

Bildung von der Wiege bis ins hohe Rentenalter: Um dieses Thema wird es vom 11. bis 13. März 2013 bei der ersten Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) gehen.

Die Tagung wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) unter Leitung des Geschäftsführenden Direktors Prof. Olaf Köller ausgerichtet und findet in den Räumlichkeiten der Christian-Albrechts-Universität (CAU) statt.

Mit über 500 teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zählt die Tagung zu den größten Treffen ihrer Art im deutschsprachigen Raum. Neben Forschern aus den deutschsprachigen Nachbarländern Österreich und Schweiz werden aber auch Experten aus den Niederlanden, Tschechien und aus den USA und Japan erwartet. Hier werden Weichen gestellt und zukünftige Bildungsforschung geplant.

Auf der Tagung treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Forschungsdisziplinen, die sich mit dem Motto der Tagung „Bildungsverläufe über die Lebensspanne“ beschäftigen. Dazu gehören neben Universitäten und Forschungsinstituten auch Institute, die sich mit der Qualitätsentwicklung im Bildungssystem – wie z.B. das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) in Berlin – oder mit der fachlichen, didaktischen und pädagogischen Ausbildung von Lehrkräften – wie z.B. das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) in Schleswig-Holstein – auseinandersetzen. Ein wichtiges Ziel der Tagung ist es, den fächerübergreifenden Dialog zu stärken und Anregungen für zukünftige Kooperationsprojekte zu geben.

Im Vorfeld der GEBF-Tagung finden Workshops und eine spezielle Tagung für den wissenschaftlichen Nachwuchs statt. Auch die Jungwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bekommen so bei der Tagung die Gelegenheit, ausgewiesenen Expertinnen und Experten die eigenen Forschungsprojekte in einer unterstützenden Umgebung zu präsentieren. Für die Nachwuchstagung konnte Prof. Jürgen Baumert (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin) gewonnen werden.

Besondere Highlights während der Tagung sind die eingeladenen Vorträge von Frau Prof. Kathrina Spieß (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin), Prof. Camilla Benbow (Vanderbilt University, USA), Prof. Marcus Hasselhorn (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main) und Prof. Joseph Krajcik (Michigan State University, USA).

Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Die Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung:
Am 9. Februar 2012 wurde in Frankfurt am Main die „Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung e. V.“ gegründet. Diese noch junge Gesellschaft versammelt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die engagiert zur Empirischen Bildungsforschung in Forschung und Lehre beitragen. An der Gründungsversammlung nahmen 60 Kolleginnen und Kollegen teil, die verschiedenen Referenzdisziplinen angehören, wie z. B. der Erziehungswissenschaft, der Psychologie, den Fachdidaktiken und der Soziologie. Die interdisziplinäre Ausrichtung und Zusammenarbeit zeichnen diese neue wissenschaftliche Gesellschaft aus, die Bildung als disziplinübergreifendes Forschungsfeld versteht und empirisch arbeitenden Kolleginnen und Kollegen in allen relevanten wissenschaftlichen Disziplinen offensteht. Die Interdisziplinarität spiegelt sich auch in der Zusammensetzung des siebenköpfigen Vorstands unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Manfred Prenzel, TU München, wider (http://www.gebf-ev.de/vorstand/).

Zentrale Ziele der GEBF sind die Förderung des Austausches von Forscherinnen und Forschern aus verschiedenen Disziplinen zu Themen, Methoden und Ergebnissen der Empirischen Bildungsforschung sowie die Veranstaltung wissenschaftlicher Tagungen, insbesondere die regelmäßige Durchführung eines Fachkongresses der Empirischen Bildungsforschung. In der Gesellschaft wird ein umfassendes Verständnis von Empirischer Bildungsforschung vertreten. Sie untersucht Voraussetzungen, Prozesse und Ergebnisse von Bildung über die gesamte Lebensspanne.

Das IPN
Der Auftrag des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) ist es, durch seine Forschungen die Pädagogik der Naturwissenschaften weiter zu entwickeln und zu fördern. Die Arbeiten des IPN umfassen Grundlagenforschung in Fragen des Lehrens und Lernens in den Naturwissenschaften und Mathematik. Die aktuellen pädagogischen Fragestellungen und Projekte werden interdisziplinär in Teams aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Naturwissenschaften, Fachdidaktiken, Pädagogik und Psychologie bearbeitet. Als ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft ist die Aufgabenstellung des IPN überregional und gesamtstaatlich, es bestehen enge Beziehungen zur Kieler Christian-Albrechts-Universität. Seit seiner Gründung im Jahr 1966 leistet das IPN durch seine Forschungen Beiträge zur Verbesserung des naturwissenschaftlichen und mathematischen Unterrichts. Während anfangs die Entwicklung naturwissenschaftlicher Curricula und Unterrichtsmaterialien im Mittelpunkt standen, bestimmen heute internationale Vergleichsstudien sowie For-schungsarbeiten zur Unterrichtsqualität die Arbeit des IPN. Rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich im Rahmen nationaler und internationaler Forschungsprogramme, Fragen des Lehrens und Lernens naturwissenschaftlicher und mathematischer Inhalte innerhalb und außerhalb der Schule zu beantworten.

Tagungszeitraum: Montag, 11. März 2013, 13:00 Uhr, bis Mittwoch, 13. März 2013, 16:30 Uhr
Termin Eröffnung: Montag, 11. März 2013, 13:00 Uhr, Olshausenstr. 75, in den Hörsälen 2 und 3

Ort: CAU-Kiel: Olshausenstr. 75, Kiel und Leibniz-Str. 1

Weitere Informationen
Prof. Dr. Olaf Köller: Tel. 0431 880-3120; E-Mail: koeller@ipn.uni-kiel.de
Dr. Ute Ringelband: Tel. 0431 880-3122; E-Mail: ringelband@ipn.uni-kiel
Tagungsbüro: Frauke Tiedje: Tel. 0431 880-3111; E-Mail: ftiedje@ipn.uni-kiel

Dr. Ute Ringelband | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipn.uni-kiel.de/GEBF2013

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht International führende Informatiker in Paderborn
21.08.2017 | Universität Paderborn

nachricht Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik
21.08.2017 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik