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Kick-Off-Meeting der Internationalen WasserforschungsAllianz Sachsen (IWAS)

29.04.2009
Am Mittwoch, den 29.04.2009, findet das offizielle IWAS-Kick-Off Meeting im Deutschen Hygienemuseum in Dresden statt.

Das Verbundprojekt zwischen Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Technischer Universität Dresden und der Stadtentwässerung Dresden GmbH ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt im Rahmen des Programms "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern".

IWAS entwickelt konkrete Lösungen des Integrierten Wasserressourcen-Managements (IWRM) zu Wasserproblemen in hydrologisch sensitiven Regionen weltweit.

Derzeit leben knapp eine Milliarde Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und über 3 Milliarden Menschen ohne Sanitärversorgung - mit gravierenden gesundheitlichen, aber auch wirtschaftlichen Folgen.

So beschloss im Jahr 2002 der UN-Gipfel in Johannesburg die Millenniumsziele, zu denen jenes Ziel gehört, die Zahl der Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu sanitären Anlagen haben, bis 2015 zu halbieren. Um dieses Ziel zu erreichen, ringen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gemeinsam um die Entwicklung neuer Lösungsansätze und deren Umsetzung.

Der Fokus des Projekts liegt auf der Umsetzung der entwickelten Managementkonzepte und Technologien, was durch die Beteiligung von Wirtschaftspartnern sowie die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren vor Ort sichergestellt wird. Zudem sorgt das Teilprojekt "Capacity Development" für die nachhaltige Wirkung des Projekts. Mit knapp 100 Teilnehmern ist bei diesem Treffen zum ersten Mal das gesamte IWAS-Team versammelt, tauscht sich über die Inhalte und Methoden der verschiedenen Teilprojekte aus und sammelt Ideen für die weitere Entwicklung des Projekts.

Regionale Kick-Offs haben bereits in der Ukraine, der Mongolei, Vietnam und Brasilien stattgefunden. Auch in Saudi-Arabien und im Oman laufen die Verhandlungen mit den Projektpartnern und Ministerien vor Ort.

Weitere fachliche Informationen:
Jörg Seegert
(Projektkoordination TU Dresden):
Telefon: 0351 4633 4616
Elisabeth Krüger
(Projektkoordination UFZ)
Telefon: 0341-235-1671
oder über
Tilo Arnhold (UFZ-Pressestelle)
Telefon: 0341-235-1635
E-mail: presse@ufz.de
Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt. Sie befassen sich mit Wasserressourcen, biologischer Vielfalt, den Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten, Umwelt- und Biotechnologien, Bioenergie, dem Verhalten von Chemikalien in der Umwelt, ihrer Wirkung auf die Gesundheit, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ihr Leitmotiv: Unsere Forschung dient der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und hilft, diese Lebensgrundlagen unter dem Einfluss des globalen Wandels langfristig zu sichern. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg 900 Mitarbeiter. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Die Technische Universität Dresden geht auf die 1828 gegründete Technische Bildungsanstalt Dresden zurück; sie gehört damit zu den ältesten technisch-akademischen Bildungsanstalten Deutschlands. Mit rund 35 000 Studierenden, rund 4200 fest angestellten Mitarbeitern (ohne Medizinische Fakultät) - darunter 419 Professoren - sowie fast 2000 Drittmittelbeschäftigten (ohne Medizinische Fakultät) ist sie heute die größte Universität Sachsens. Bis zur Wiedervereinigung wissenschaftlich von den Natur- und Ingenieurwissenschaften geprägt, entwickelte sie sich durch die Hinzugründung neuer Fakultäten auf den Gebieten der Geistes- und Sozialwissenschaften und der Medizin zu einer Volluniversität. Mit insgesamt 14 Fakultäten bietet sie heute ein wissenschaftliches Spektrum, dessen Breite nur wenige andere Hochschulen in Deutschland aufzuweisen haben.

Tilo Arnhold | Helmholtz-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.ufz.de/index.php?de=18048
http://www.iwas-sachsen.ufz.de/
http://www.iwas-sachsen.ufz.de/data/IWAS_Infosheet_deutsch10142.pdf

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