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Kanadisch-Deutsches Wissenschaftsforum

10.09.2012
Junge kanadische und deutsche Wissenschaftler treffen sich in Potsdam

Im Beisein des kanadischen Botschafters in Deutschland, Dr. Peter M. Boehm, wird am Montag, dem 10. September 2012, das turnusmäßige Treffen der Helmholtz-Alberta-Initiative (HAI) eröffnet.

HAI steht für die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Helmholtz-Gemeinschaft mit der Universität von Alberta in Edmonton. Rund 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft treffen sich hierzu am Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, davon 70 Teilnehmer aus Kanada.

Bei dem Treffen in Potsdam präsentieren junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Länder ihre Forschungsergebnisse zum Themenschwerpunkt Energie und Umwelt.

An der Helmholtz-Alberta Initiative ist die Helmholtz-Gemeinschaft als größte deutsche Forschungsorganisation mit ihren Zentren in Potsdam (GFZ), Jülich (FZJ), Karlsruhe (KIT), Leipzig (UFZ) beteiligt. Hinzu kommen Partner aus Universitäten und Wirtschaft. Zum Themenspektrum der Initiative zählen die Energie- und Umweltforschung sowie die Gesundheitsforschung.

Im Rahmen der Energie- und Umweltforschung arbeiten deutsche und kanadische Wissenschaftler gemeinsam zu Fragen der Nutzung tiefer Geothermie, zur Veredlung fossiler Energieträger, zur Abscheidung und geologischen Speicherung von Kohlendioxid, zur Abwassersanierung und zur Rekultivierung von Tagebauflächen.

„Das Fachwissen in Deutschland zu diesen Themen macht unser Land zu einem interessanten Partner für Kanada,“ sagte Professor Dr. Reinhard Hüttl, Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und Vorstandsvorsitzender des GFZ. Die gemeinsame Forschung soll aber über die Energiethemen hinaus ausgedehnt werden: „Gegenwärtig sind wir dabei, die Forschungskooperation mit Helmholtz in den Bereichen Gesundheit, Ressourcentechnologien und Fernerkundung weiter auszubauen,“ erklärt Prof. Dr. Lorne Babiuk, Vize-Präsident für Forschung der University of Alberta. „Als einen Schwerpunkt planen wir konkret die gemeinsame Hepatitis-Forschung mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig.“

Wissenschaftliche Exkursionen runden die Tagung ab. Sie führen die Wissenschaftler zur CO2-Pilotanlage des GFZ in Ketzin, in das künstliche Wassereinzugsgebiet „Hühnerwasser“ der Kooperationspartner von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und in den Tagebau Welzow-Süd.

Nähere Information findet sich hier:
http://www.helmholtzalberta.ca/en/Helmholtz%20Association%20Events.aspx

Franz Ossing | Helmholtz-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.helmholtzalberta.ca/en/Helmholtz%20Association%20Events.aspx

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