Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jülicher Computersimulationen auf der MS Wissenschaft

07.05.2014

Die MS Wissenschaft ist ab heute "Digital unterwegs", so der Titel der Ausstellung, um Forschung insbesondere für Familien und Schüler auf unterhaltsame Weise erlebbar zu machen. Mit an Bord des umgebauten Binnenfrachtschiffes ist ein Exponat von Jülicher Simulationswissenschaftlern. Es zeigt, wie Computersimulationen dazu beitragen können, gefährliche Situationen bei Großveranstaltungen zu vermeiden.

Smartphone und Internet sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Digitalisierung durchdringt alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche unserer Zeit.


Das Forschungszentrum ist mit einem Exponat über Computersimulationen vertreten. Diese können helfen, gefährliche Situationen auf Großveranstaltungen zu vermeiden.

Quelle: Forschungszentrum Jülich

Die Ausstellung "Digital unterwegs" von Wissenschaft im Dialog, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), veranschaulicht, wie Forschung und Wissenschaft die digitale Revolution vorantreiben. Gleichzeitig führt sie anlässlich des Wissenschaftsjahrs 2014 "Die digitale Gesellschaft" aber auch die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Gesellschaft vor Augen.

Wissenschaftler des Jülich Supercomputing Centre (JSC) geben auf der MS Wissenschaft einen Einblick in ihre Experimente mit bis zu 1.000 Personen und Modellrechnungen am Computer. Wie lange dauert es, bis sich mehrere Hundert Menschen aus einem Raum in Sicherheit bringen können?

Anhand einer interaktiv steuerbaren Computersimulation können die Ausstellungsbesucher selbst verschiedene Szenarien durchspielen. Durch ihre Arbeit wollen die Jülicher Forscher besser verstehen, welche Eigendynamik große Menschenmengen entwickeln. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Entstehung von kritischen Situationen zu vermeiden, durch die es auf Großveranstaltungen immer wieder zu Unfällen kommt.

Nach dem Start am 6. Mai 2014 in Berlin besucht die MS Wissenschaft auf ihrer Tour über Potsdam, Dessau, Bremen, Dortmund, Bonn, Saarbrücken, Mannheim, Frankfurt am Main, Würzburg, Regensburg und Wien bis Ende September insgesamt 38 Städte in Deutschland und Österreich.

Weitere Informationen:

Pressetermin: Experten des Jülich Supercomputing Centre stellen ihre Arbeit am 30. Juni 2014 in Bonn vor. Weitere Informationen folgen.

MS Wissenschaft:
Website MS-Wissenschaft | MS-Wissenschaft auf Facebook

Wissenschaftsjahr 2014 - Die digitale Gesellschaft

Jülich Supercomputing Centre (JSC)

Abteilung "Sicherheit und Verkehr" am JSC (englisch)

Bilder von den Fußgängerexperimenten für mehr Sicherheit bei Großveranstaltungen

Ansprechpartner:

Maik Boltes, Jülich Supercomputing Centre
Tel. 02461 61-6557
m.boltes@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Tobias Schlößer, Unternehmenskommunikation
Tel. 02461 61-4771
t.schloesser@fz-juelich.de

Tobias Schlößer | Forschungszentrum Jülich

Weitere Berichte zu: BMBF Computersimulationen JSC MS Sicherheit Supercomputing Szenarien Verkehr Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt
23.01.2017 | Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH

nachricht Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen
20.01.2017 | Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie