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Jobcenter der Kommunen und Arbeitsagenturen. Wer sitzt am Steuer?

09.02.2011
Gemeinsame Fachtagung des Deutschen Instituts für Urbanistik und des Deutschen Städtetages

Terminhinweis/Einladung: 11. - 12. April 2011 in Berlin

Programm-Flyer:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/archiv/veranstaltungen/11_
jobcenter.programm.pdf
Der Neuorganisation der Jobcenter ist ein langes Ringen zwischen Bund und Ländern um den Fortbestand der Mischverwaltung und die Ausweitung des kommunalen Optionsmodells vorausgegangen. Mit der Verfassungsänderung haben Bund und Länder das bestehende System zukunftsfest verankert. Konstruktive Formen der Zusammenarbeit werden notwendig sein, um den Steuerungsinteressen beider Partner in den Jobcentern gerecht zu werden. Zielvereinbarungen, die Feststellung des Leistungsstandes der einzelnen Jobcenter und eine systematische Leistungssteigerung durch Vergleiche und Lernprozesse werden zukünftig für alle Grundsicherungsstellen eingeführt.

Die Jobcenter haben ihre Geschäftstätigkeit in der Vergangenheit auch aufgrund der Möglichkeiten einer bundesweit zentralen Datenverarbeitung und konzentrierter Steuerungsimpulse der Zentrale der BA stärker auf deren Ziele ausgerichtet. Für die Kommunen stellt sich die Frage, mit welchen Mitteln sie künftig Einfluss nehmen und kommunale Ziele verfolgen können. Angesichts der generellen Übertragungspflicht der kommunalen Aufgaben - einschließlich der flankierenden Eingliederungsleistungen - ist diese Steuerung auch im Hinblick auf die lokale Angebotsstruktur (z.B. der Kinder- und Jugendhilfe und der sozialen Beratungsleistungen) von Bedeutung.

Im Rahmen der Fachtagung werden u.a. folgende Fragen aufgegriffen:

- In welcher Form kann die Aufgabenwahrnehmung bei den kommunalen Eingliederungsleistungen sinnvoll auf die Jobcenter übertragen werden?

- Ist ein gesondertes Budget an sozialintegrativen Eingliederungsleistungen für die Jobcenter oder ein privilegierter Zugang zu den Leistungen ein Ersatz für eine förmliche Aufgabenübertragung?

- Welche Inhalte sind bei kommunalen Zielvereinbarungen mit den Jobcentern sinnvoll?

- Welche Vergleiche und Lernprozesse können hinsichtlich kommunaler Leistungen im SGB II angestoßen werden?

Programm-Flyer/Details/Konditionen:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/archiv/veranstaltungen/11_
jobcenter.programm.pdf
Leitung:
Dr. rer.nat. Gerd Kühn (Deutsches Institut für Urbanistik)
Ass. jur. Regina Offer (Deutscher Städtetag)
Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Soziales, Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung, Ratsmitglieder, Geschäftsführer von Jobcentern
Anmeldung/Ansprechpartnerin:
Bettina Leute
Tel.: 030/39001-148
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: leute@difu.de
Online-Anmeldung:
http://www.difu.de/webformular/jobcenter-von-kommunen-und-arbeitsagenturen
-wer-sitzt-am.html
Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Deutscher Städtetag (DST)
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 15, 10969 Berlin
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.staedtetag.de

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