Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jahrestreffen der Innovationsallianz LIB 2015

12.05.2011
Experten diskutieren Fortschritte der Lithium-Batterietechnologie / Universität Münster mit MEET vertreten

Die jährliche Fachtagung der bundesweiten Innovationsallianz LIB 2015 ist heute (12. Mai) in Ulm gestartet. Bis morgen diskutieren rund 140 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Ergebnisse ihrer Tätigkeiten auf dem Feld der Lithium-Batterietechnologie. Das diesjährige Treffen wird gemeinsam vom Batterieforschungszentrum MEET der Universität Münster und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) organisiert.

Prof. Dr. Karl Joachim Ebeling, Präsident der Universität Ulm, begrüßte die Gäste und hob die große Tradition der Elektrochemie am Standort Ulm hervor – sowohl an der Universität als auch am ZSW. Diese werde nun auch mit dem Aufbau des neuen Helmholtz-Instituts in Ulm weitergeführt, sagte er.

Die Innovationsallianz wurde 2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen. "Unser Ziel ist, Deutschland zum Leitanbieter für Elektromobilität zu machen. LIB 2015 ist das erste Projekt der Bundesregierung, das zum Thema Batterieforschung gestartet ist und somit auch das erste Projekt, das nun Ergebnisse liefern wird", betonte Ingo Höllein vom BMBF bei der Eröffnung der Veranstaltung. Auch Prof. Dr. Martin Winter vom Batterieforschungszentrum MEET, Sprecher der Allianz, wies auf die Bedeutung der Batterie als Schlüsseltechnologie für Mobilitätskonzepte von morgen hin. "Innovative Energiespeicher sind ein essentieller Baustein für die Weiterentwicklung von alternativen Antriebskonzepten für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Darüber hinaus spielen sie auch für den Ausbau regenerativer Energietechniken eine wichtige Rolle", so Martin Winter. Dr. Margret Wohlfahrt-Mehrens vom ZSW, die gemeinsam mit Professor Winter die diesjährige Tagung leitet, hob das interdisziplinäre Konzept von LIB 2015 hervor, welches zu schnellen Erfolgen führt: "Durch die enge Verbindung verschiedener Institute und der Industrie können die Ergebnisse der Grundlagenforschung schnell in die Anwendung übertragen werden."

Rund 60 Partner aus Industrie, Forschung und Wissenschaft sind an LIB 2015 beteiligt – darunter das Batterieforschungszentrum MEET (Münster Electrochemical Energy Technology). Die Forschungsallianz wird vom BMBF mit 60 Millionen Euro gefördert. Darüber hinaus investiert die Industrie mehrere hundert Millionen Euro – alleine das Industriekonsortium aus BASF, BOSCH, EVONIK, LiTec und VW 360 Millionen Euro.

Dr. Christina Heimken | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/MEET

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena
16.10.2017 | Max-Planck-Institut für chemische Ökologie

nachricht bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer
13.10.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise