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Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaften an der RUB

29.09.2008
"Was wissen Medien?" Medien als Wissensinstanz
Von Wikipedia bis hin zu medizinischen High-Tech Untersuchungen

Dass die Medien an der Produktion und der Strukturierung von Wissen entscheidend beteiligt sind, wird an so unterschiedlichen Phänomenen wie Wikipedia, Ratgebersendungen des Fernsehens, pädagogischen Filmen und medizinischen High-Tech-Untersuchungen deutlich.

Daher beschäftigt sich die diesjährige Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GFM), die vom 2. bis 4. Oktober im Veranstaltungszentrum der RUB stattfindet, genau mit diesem Thema. Dabei steht die Frage " Was wissen Medien?" stets im Fokus.

Veranstaltet wird die Tagung von der GFM, deren Sitz seit Oktober 2007 am Bochumer Institut ist, und dem Institut für Medienwissenschaften der RUB. In über 70 Vorträgen setzen sich daher Koryphäen der Medienwissenschaften, aber auch junge Forscherinnen und Forscher mit dem Thema auseinander "Was wissen Medien?". Erwartet werden 150 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Programm im Internet

Das ausführliche Programm der Tagung finden sie im Internet unter:
http://www.gfmedienwissenschaft.de/gfm/jahrestagung_2008/jahrestagung_2008
_was_wissen_medien_konzept_und_programm.html
Moderne Medien speichern und kommunizieren Wissen
Die Medienwissenschaft beschäftigt sich damit, Wissen über die Medien zu produzieren und zu vermitteln. Dabei sind die Medien selbst auch Wissensvermittler. Gerade die jüngere Forschung hat gezeigt, wie sehr historische Wissensformen - naturwissenschaftliche Erkenntnisse ebenso wie populäres "Sich-Auskennen"- an spezifische Medien gebunden sind. Immer mehr bedienen sich auch die Wissenschaften der modernen Medien, denn hier wird das Wissen gespeichert, zirkuliert, dargestellt und kommuniziert. Wissenschaft und damit notwendigerweise auch Medienwissenschaft sind selbst gleichermaßen Resultate und produktive Teilelemente einer komplexen Konstellation. Technische Geräte, imaginäre Settings, unberechenbare User usw. können hier als Akteure auftreten. Schließlich gibt es keine Medien ohne die sie bedingenden technischen und kulturellen Wissensformen

Weitere Informationen

Dr. Hilde Hoffmann; Institut für Medienwissenschaft,
Tel.: 0234/32-27812, E-Mail: hilde.hoffmann@ruhr-uni-bochum.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/

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