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Jahreskongress der European Economic Association findet an der Universität Mannheim statt

18.08.2015

Von 24.-27. August werden mehr als 1.000 Teilnehmer aus aller Welt erwartet – mehrere Nobelpreisträger und weltweit führende Ökonomen zu Gast

Einer der bekanntesten Wissenschaftler der Tagung wird Jean Tirole sein. Der französische Ökonom und ehemalige Präsident der European Economic Association (EEA) ist 2014 mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet worden. 2011 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Mannheim.

Bei der Plenarsitzung am Donnerstag diskutiert er mit Jean-Charles Rochet (Zürich), Nobelpreisträger Eric Maskin (Harvard) und Sir John Vickers (Oxford) über „Market Failures and Public Policy.“

Die Presidential Lecture, in diesem Jahr gehalten von EEA-Präsidentin Rachel Griffith (Manchester), thematisiert die steigende Anzahl von Menschen mit schwerem Übergewicht (Adipositas). Giancarlo Corsetti (Cambridge) wird in der Schumpeter Lecture auf Geldpolitik und sogenannte “self-fulling debt crises“ eingehen, also Schuldenkrisen, die aus der Furcht vor einer Krise resultieren. Ilya Segal (Stanford) wird in der Marshall Lecture über Eigentumsrechte und Verhandlungspoker sprechen.

Die EZB-Podiumsdiskussion trägt den Titel „Non-Standard Monetary Policy Measures“. Hier diskutieren Sir Charles Bean (ehemaliger Deputy Governor für Geldpolitik, Bank of England), Vitor Constâncio (EZB-Vizepräsident), Lucrezia Reichlin (London Business School) und Hyun Song Shin (Ökonomischer Berater und Leiter der Abteilung Research der Bank for International Settlements).

In einer weiteren Session wird die Rolle der verschiedenen ökonomischen Theorien in der Eurokrise untersucht. Diskutieren werden Markus Brunnermeier und Harold James (beide Princeton), Volker Nocke (Mannheim) und Peter Praet (Mitglied des EZB-Direktoriums).

In der Session „Academia to Public Policy: What Should we Teach our Students?” debattieren Sir Charles Bean, Margaret Bray (beide LSE), Andreau Mas-Colell (Wirtschafts-und Wissenschaftsminister der Regierung Katalonien und Ökonomieprofessor der Universität Pompeu Fabra in Barcelona) und Nobelpreisträger Sir Christopher Pissarides (LSE).

Die Invited Sessions bieten die Möglichkeit, sich zu weiteren ökonomischen und gesellschaftlichen Themen zu informieren, unter anderem: Gesellschaftspolitik und kindliche Entwicklung, Volkswirtschaft und Entwicklungspolitik, Innovation und Wirtschaftsgeschichte, internationale Handelspolitik, ökonomische Geografie, organisatorisches Verhalten in der Industrie, Industriedynamiken, Makroökonomie und Allgemeinwissen, Kommunikation in Spielen, Asset Pricing, Sozialversicherungsprogramme und der Arbeitsmarkt.

Viele weitere ökonomische Themen werden in den Contributed Sessions behandelt. In mehr als 1.000 Präsentationen stellen internationale Ökonomen wichtige Anwendungsfelder der Volkswirtschaft vor, wie zum Beispiel: Geldpolitik, Finanzregulierung, Steuerpolitik, Gesundheitswesen, Familienpolitik, Erziehung, Arbeitsmarktpolitik, Produktivität, Handelspolitik, Klimawandel, Migrationspolitik, Mindestlohn, Armut, soziale Ungleichheit, Wachstum und Entwicklung. Andere Sessions richten den Fokus auf aktuelle Entwicklungen in der ökonomischen Theorie, der Ökonometrie, der experimentellen Ökonomie und der Ökonomiegeschichte. Die Vorträge skizzieren Lösungswege für die Zukunft der Angewandten Volkswirtschaftslehre und der Politikanalyse.

Der Jahreskongress der European Economic Association wird unterstützt von folgenden Sponsoren: Freudenberg Gruppe, Freunde der Universität Mannheim, KPMG, Mannheimer Versicherungen und die Daimler AG – Mercedes-Benz Werk Mannheim.

Weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen, den wissenschaftlichen Artikeln und zum Programm finden Sie unter www.eeassoc.org


Kontakt:
Bei Fragen zur Akkreditierung wenden Sie sich bitte an Gemma Prunner-Thomas, EEA General Manager: congress@eeassoc.org

Wenn Sie ein Interview mit einem Wissenschaftler vereinbaren möchten, kontaktieren Sie bitte Romesh Vaitilingam (Medienberater der EEA): romesh@vaitilingam.com

Informationen zur European Economic Association
Die European Economic Association (EEA) ist eine internationale Wissenschaftsvereinigung mit mehr als 3.100 Mitgliedern. Der Organisation beitreten kann jeder, der sich beruflich oder privat mit Ökonomie beschäftigt oder an Fragen der Ökonomie interessiert ist. Die EEA unterstützt die wissenschaftliche Forschung und hat das Ziel, die Kommunikation und den Austausch zwischen Dozenten, Forschern und europäischen Ökonomie-Studierenden zu verbessern. Der Jahreskongress soll eine Plattform für ökonomische Diskussionen bieten. Sechsmal jährlich veröffentlicht die EEA das Journal of the European Economic Associatiation (JEEA). Weitere Informationen zur EEA finden sie unter www.eeassoc.org  oder direkt per E-Mail an Gemma Prunner-Thomas (EEA General Manager): admin@eeassoc.org

Informationen zur Universität Mannheim
Das Markenzeichen der Universität Mannheim ist ihre Exzellenz in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In diesen Bereichen zählt sie zu den führenden Hochschulen Europas. Das zeigen Akkreditierungen, Auszeichnungen, Rankings und der zweimalige Erfolg der Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS) in der bundesweiten Exzellenzinitiative seit 2006. Mit international renommierten Forschungsinstituten wie dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und dem Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) leistet die Universität einen bedeutenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Beitrag. Rund 600 Austauschprogramme und Kooperationen mit 450 Partneruniversitäten vernetzen die Mannheimer Forscherinnen und Forscher global.

Katja Bär | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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