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IT-Service bei Audi: „Erst CMMI liefert das Komplettbild“

05.03.2009
Der Standard ITIL allein reicht IT-Abteilungen nicht mehr – sie setzen jetzt auf das Doppel ITIL und CMMI. Die IIR-Tagungen ITIL-Forum und SLM-Forum greifen den Trend auf (5. und 6. Mai 2009 in Wiesbaden, Dorint Hotel Pallas)
Um ihre Prozesse zu verschlanken, Wiederholungsfehler zu vermeiden und so Kosten zu reduzieren, greifen Unternehmen nicht mehr nur auf ITIL (IT Infrastructure Library) zurück.

„Mit den ITIL-Service-Support-Prozessen konnten wir Systemausfälle reduzieren und die Erbringung unserer IT-Services professionalisieren“, so Dr. Frank Günther, ITIL-Experte bei Audi, gegenüber dem Konferenzveranstalter IIR Deutschland. „Derzeit arbeiten wir an der Implementierung der Service Delivery Prozesse. Hier werden wir erst zusammen mit CMMI nachhaltig optimieren können und Lücken schließen.“

Unternehmen profitierten besonders, wenn sie CMMI und ITIL integrierten: „Gemeinsam decken CMMI und ITIL den gesamten Lebenszyklus von IT-Services und Applikationen ab“, so auch Sahin Ilgen, bei Audi für CMMI verantwortlich. CMMI (Capability Maturity Model Integration), ein Modell zur Verbesserung und Bewertung der Prozesse innerhalb eines Unternehmens und ein generisches Modell für Systementwicklung, helfe dabei, zusammen mit ITIL ein Komplettbild der Leistungsprozesse einer internen IT-Organisation zu erstellen.

Welche Vorteile Audi durch die Standardisierung der IT-Betriebs- und Entwicklungsprozesse realisierte, berichten beide Experten auf dem ITIL-Forum 2009. Hier zeigen am 5. und 6. Mai 2009 in Wiesbaden Anwender aus mittelständischen und Großunternehmen, wie sie sich an globalen IT-Standards ausrichten, Prozesse implementieren und diese kontinuierlich verbessern. Das Programm ist abrufbar unter: www.iir.de/inno-itil09.

Jetzt auch für Serviceanbieter: CMMI der nächsten Generation
Als das Software Engineering Institute (SEI), ansässig an der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh, sein CMMI-Modell entwickelte, stand die Verbesserung von Prozessen im Vordergrund. 2008 ging das SEI einen Schritt weiter und legte das Best-Practice „CMMI for Services“ vor: „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollten gerade Dienstleister, die immerhin 80 Prozent der Weltwirtschaft ausmachen, mit Prozessverbesserungen das Beste aus ihren Ressourcen herausholen“, hieß es dazu beim SEI. „CMMI for Services“ wolle Serviceprovidern helfen, ihre Kosten zu reduzieren, ihre Qualität zu steigern und ihre Pläne berechenbarer zu gestalten. Auf dem ITIL-Forum stellt SEI-Operations-Manager Patrick Kirwan das Modell vor und arbeitet in einer Gegenüberstellung die Unterschiede zwischen CMMI und ITIL heraus.

Business und IT – Wie Hund und Katz?
Auch das Zusammenspiel zwischen IT-Services und Geschäftsprozessen steht auf der Kongressagenda: So zeigen Detlef Exner, Vorsitzender der Geschäftsführung von DB Systel, und Martin Kaloudis, Bereichsleiter IT-Support beim selben Unternehmen, wie sie ihre IT konsequent an der Unternehmensstrategie ausrichten und ihr IT-Leistungsportfolio standardisiert und industrialisiert haben.

„Techies und Manager sind wie Katz und Hund – und der Vertrieb ist wieder anders“, beschreibt Prof. Dr. Gunter Dueck, Chief Technologist bei IBM Global Technology Services, das Verhältnis der unterschiedlichen Disziplinen. Warum Vertreter von Business und IT oft aneinander vorbei reden, zeigt er in seinem Vortrag.

Weitere Themen des Forums sind Service Transition und Service Design, die Zusammenarbeit von IT Risk Management und IT Service Management sowie die kontinuierliche Verbesserung von Services. Referenten kommen von F. Hoffmann La Roche Ltd., Hoerbiger International Management Services, T-Systems Multimedia Solutions, der Rheinland Versicherung und der Gefa Gesellschaft für Absatzfinanzierung.

Parallel zum ITIl-Forum findet am selben Tagungsort das SLM-Forum statt, eine Veranstaltung rund um Service Level Management (SLM): 20 Referenten skizzieren hier den Weg der Service-Organisationen von internen zu globalen IT-Dienstleistern, zeigen, wie ein Service-Katalog aufgebaut und implementiert werden kann und erörtern den Stand der Business- und Service-Orientierung.

Das Programm ist abrufbar unter:
www.iir.de/inno-slm09


Kontakt:
Romy König
Senior-Pressereferentin
IIR Deutschland – ein Geschäftsbereich der Informa Deutschland SE
Westhafenplatz 1
60327 Frankfurt am Main
Tel.:++49 (0)69 / 244 327 - 3391
Fax: ++ 49 (0)69 / 244 327 - 4391
E-Mail: romy.koenig@informa.com

Romy König | IIR Deutschland
Weitere Informationen:
http://www.iir.de

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