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Ist Thüringen erdbebengefährdet?

18.11.2014

Öffentliche Samstagsvorlesungen „ChemGeo aktuell“ der Universität Jena starten am 22. November

Als klassisches Erdbebengebiet gilt Thüringen zwar nicht. Doch auch hier sind Erschütterungen der Erde keine Seltenheit: Erst im Mai zitterte die Erde unter dem tschechischen Ort Novy Kostel so stark, dass die Auswirkungen bis nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu spüren waren.

Doch müssen wir in Thüringen mit größeren Erdbeben rechnen? Wie entstehen Erdbeben überhaupt und wie werden die Erdbebenwellen gemessen?

Darüber berichtet PD Dr. Thomas Jahr von der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 22. November. Der Geowissenschaftler ist wissenschaftlicher Leiter des Geodynamischen Observatoriums Moxa der Uni Jena und eröffnet mit seinem Vortrag die Vorlesungsreihe der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät „ChemGeo aktuell“ in diesem Wintersemester.

Die öffentlichen Samstagsvorlesungen richten sich an alle, die sich für aktuelle Forschungsthemen aus den Bereichen Chemie, Geowissenschaften und Geographie interessieren – vom Schüler, über den Studenten bis hin zum Rentner. Die vier allgemeinverständlichen und kostenfreien Vorträge dieses Semesters beginnen jeweils 10.30 Uhr im Hörsaal des Neubaus des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie (Humboldtstraße 8).

Am 6. Dezember wird Dr. Torsten Haberzettl vom Institut für Geographie Einblicke geben in die „Umweltforschung auf dem Dach der Welt“. Haberzettl wird unter anderem über Untersuchungen an Ablagerungen verschiedener Seen in Tibet berichten und was diese über die Vergangenheit der Region verraten.

Die beiden Vorträge im neuen Jahr widmen sich der Chemie: Prof. Dr. Matthias Westerhausen spricht am 17. Januar über das Element Calcium und erläutert Eigenschaften und Anwendungsgebiete in Industrie, Pharmazie und Medizin. Am 31. Januar wird Prof. Dr. Michael Stelter über „Wie viel Miete zahlt ein Elektron? – Chemie und Ökonomie von stationären Stromspeichern“ referieren. Der Chemiker wird erläutern, wie stationäre Energiespeicher funktionieren und er wird vor dem Hintergrund des Umbaus der Energienetze auf die neuesten Entwicklungen in Thüringen eingehen.

Das vollständige Programm von „ChemGeo aktuell“ ist im Internet zu finden unter: http://www.chemgeo.uni-jena.de/Samstagsvorlesung.html

Kontakt:
Dr. Bernd Nestler
Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Humboldtstraße 11, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 948003
E-Mail: dekanatchemgeo[at]uni-jena.de


Weitere Informationen:

http://www.chemgeo.uni-jena.de/Samstagsvorlesung.html
http://www.uni-jena.de

Claudia Hilbert | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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