Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IÖR-Jahrestagung 2013: Ökologischer Stadtumbau – zwischen Dichte und Entdichtung

07.06.2013
Steinerner Postplatz, fehlendes Grün auf Alt- und Neumarkt – nicht nur die Umgestaltung großer Flächen im Zentrum von Dresden wirft Fragen auf.

Welche Stadt ist auf Herausforderungen wie den Klimawandel oder demografische Veränderungen besser vorbereitet: die eng bebaute, hoch verdichtete Stadt oder die durchgrünte, dafür aber auch weitläufigere?

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) greift dieses kontroverse Thema bei seiner Jahrestagung 2013 auf. Vertreter aus Wissenschaft und Praxis debattieren am 12. Juni im Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

Die Anforderungen an die Gestaltung zukunftsfähiger Stadtstrukturen sind vielfältig: Einerseits spielen städtische Freiräume eine große Rolle. Sie sind entscheidend, wenn sich Kommunen an den Klimawandel anpassen und gesunde, attraktive Lebensbedingungen erhalten wollen. Auch die biologische Vielfalt in städtischen Räumen steht und fällt mit Menge und Qualität von Grün- und Freiflächen.

Andererseits kann die bauliche Innenentwicklung dazu beitragen, kompakte Städte zu erhalten und sparsam mit Ressourcen und Energie umzugehen. Die Diskussion um die Stärkung der Innenentwicklung findet aktuell auch auf legislativer Ebene im Rahmen der Novellierung gesetzlicher Vorschriften wie dem Baugesetzbuch oder der Baunutzungsverordnung statt.

Dieses Spannungsfeld nachhaltiger Stadtentwicklung greift die Jahrestagung des IÖR auf. Sie findet statt

am Mittwoch, 12. Juni 2013, 9.30 bis 17 Uhr
im Deutschen Hygiene-Museum Dresden
Lingnerplatz 1, 01069 Dresden (Martha-Fraenkel-Saal)

Neben Wissenschaftlern des IÖR kommen auch Gäste aus Wissenschaft und Praxis zu Wort. Professor Johann Jessen vom Städtebau-Institut der Universität Stuttgart wird sich mit den städtebaulichen Leitbildern Dichte und Entdichtung auseinandersetzen. Professor Wilhelm Söfker, Ministerialdirigent a. D. im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, geht in seinem Beitrag auf die Entwicklung und Perspektiven des Städtebaurechts ein. Die Sicht der Praxis bringen Stefan Heinig vom Stadtplanungsamt in Leipzig sowie Andrea Gebhard, Präsidentin des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), in die Diskussion ein.

Auf der IÖR-Jahrestagung werden zentrale Herausforderungen der ökologischen Raumentwicklung zur Diskussion gestellt und nach Lösungsansätzen und Forschungsbedarfen gefragt. Die Tagung richtet sich an Akteure aus Politik, Gesellschaft sowie Wissenschaft.

Ansprechpartner im IÖR:
Prof. Dr. Gerold Janssen, Telefon: (0351) 46 79-217,
E-Mail: G.Janssen[im]ioer.de

Heike Hensel | idw
Weitere Informationen:
http://www.ioer.de/aktuelles/veranstaltungen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie