Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationales Fahrzeugdynamik-Symposium IAVSD nach 38 Jahren erstmals wieder in Österreich

02.10.2014

Zurück ins Gründungsland: Renommierter Fahrzeugdynamik-Kongress für Straßen- und Schienenfahrzeuge der International Association for Vehicle System Dynamics (IAVSD) findet 2015 nach 38 Jahren erstmals wieder in Österreich und nach 18 Jahren wieder in Mitteleuropa statt.

Wann: 17. bis 21. August 2015
Wo: Campus (Inffeldgasse) der TU Graz

Die weltweit führende wissenschaftliche Konferenz zum Thema Fahrzeugdynamik, das „International Symposium on Dynamics of Vehicles on Roads and Tracks“ der IAVSD, kehrt nach 38 Jahren wieder nach Österreich zurück.

Vom 17. bis 21. August 2015 werden beim mittlerweile 24. Symposium über 300 internationale Experten in Graz erwartet um über neueste Entwicklungen der Fahrdynamik für Eisenbahn- und Automotive-Anwendungen zu diskutieren. Veranstaltet wird die fünftägige Konferenz vom Forschungsinstitut VIRTUAL VEHICLE in Kooperation mit den Technischen Universitäten Graz und Wien sowie den Industriepartnern AVL, Magna Steyr Engineering und Siemens.

Damit kommt das schon auf allen fünf Kontinenten abgehaltene Symposium - zuletzt fand es 2013 in Qingdao in China statt - nach 18 Jahren wieder nach Mitteleuropa. Die letzte Veranstaltung im deutschsprachigen Raum wurde übrigens vor 36 Jahren in Berlin abgehalten.

Die Steiermark und der deutschsprachige Raum insgesamt sind für seine bedeutende Automotive- und Rail-Industrie bekannt, die weltweit zu den führenden Größen im Bereich der Fahrzeugdynamik zählt. Allein schon aus diesem Anlass ist das internationale Symposium in Graz ein besonderer Anlass zur Präsentation der eigenen Stärken.

Ins Leben gerufen wurde die International Association for Vehicle System Dynamics 1977 in Wien, um Wissenschaft und Forschung sowie den internationalen Austausch in diesem Bereich zu fördern.

Themen wie Fahrstabilität und Sicherheit, Komfort, Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren, oder die Interaktion von Rad-Schiene und Reifen-Straße werden beim Symposium behandelt.

Der Veranstaltungsort Graz hat sich mit Forschungseinrichtungen wie dem VIRTUAL VEHICLE und der TU Graz, sowie zahlreichen Unternehmen wie AVL, Magna, oder Siemens im Bereich der Entwicklung und Produktion von Straßen- und Schienenfahrzeugen den Ruf als eine der weltweit führenden Regionen im Bereich der Fahrzeugdynamik aufbauen können.

Graz ist als bedeutende Kulturstadt zugleich ein attraktiver Tagungsort, sehenswert sind unter anderem der hervorragend erhaltene historische Stadtkern, der zum UNESCO Kulturerbe erklärt wurde.

Auf dem Programm des „24th International Symposium on Dynamics of Vehicles on Roads and Tracks“ stehen neben den Vorträgen auch Demonstrationen modernster Fahrzeugtechnologien, die Besichtigung der Fahrzeugproduktion von Magna Steyr, der Prüfstände von AVL, der Produktionsstätte für Bahnfahrwerke und Radsätze von Siemens sowie der Einrichtungen des VIRTUAL VEHICLE Forschungszentrums und der TU Graz. Zeit zum persönlichen Austausch bietet das Symposium seinen internationalen Gästen unter anderem der Abendempfang der Industrie sowie ein offizielles Bankett in festlichem Rahmen.

Call for Papers
Abstracts für Fachvorträge können ab sofort bis zum 30. November 2014 eingereicht werden. Die Autoren bekommen bis 1. März 2015 Nachricht über die Annahme, die Papers (6 bis 10 Seiten) sind bis zum 1. Juli 2015 einzureichen.

Conference Chairs:
Dr. Martin Rosenberger, VIRTUAL VEHICLE
Dr. Jost Bernasch, VIRTUAL VEHICLE

Scientific Chairs:
Prof. Peter Dietmaier, TU Graz
Prof. Martin Horn, TU Graz
Prof. Manfred Plöchl, TU Wien
Prof. Hermann Steffan, TU Graz

Industrial Chairs:
Dr. Andreas Haigermoser, Siemens AG Österreich
DI Martin Peter, Magna Steyr Engineering AG & Co KG
Dr. Peter Schöggl, AVL List GmbH

Technical Visits:
Magna Steyr Teststrecke und Fahrzeug-Produktion
AVL List Teststände und Teststrecke
Siemens Produktionsstätte für Bahnfahrwerke und Radsätze
VIRTUAL VEHICLE und TU Graz

VIRTUAL VEHICLE

VIRTUAL VEHICLE ist ein international führendes Forschungszentrum in Graz/Österreich, das leistbare, sichere und umweltfreundliche Fahrzeugkonzepte für Straße und Schiene entwickelt. Wesentliche Elemente der Forschung und Entwicklung sind die Verknüpfung von numerischer Simulation und experimenteller Absicherung sowie eine umfassende Systemsimulation bis hin zum Gesamtfahrzeug.

Über 200 Expertinnen und Experten realisieren in einem internationalen Netzwerk aus Industrie- und Forschungspartnern innovative Lösungen und entwickeln neue Methoden und Technologien für das Fahrzeug von morgen. Aktuell arbeiten über 80 Industriepartner (u.a. Audi, AVL, Bosch, BMW, Daimler, Doppelmayr, Magna Steyr, MAN, Porsche, Siemens oder Volkswagen), sowie neben der TU Graz 45 weltweite universitäre Forschungsinstitute (u.a. KTH Stockholm, KU Leuven, Universidad Politécnica de Valencia, St. Petersburg State Polytechnical University, TU München, KIT Karlsruhe, University of Sheffield oder CRIM Montreal) eng mit VIRTUAL VEHICLE zusammen. Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Umsatz von 22 Millionen Euro erzielt.

Das COMET K2-Programm bietet die Basis für geförderte Forschungsaktivitäten bis mindestens Ende 2017. VIRTUAL VEHICLE leitet und begleitet eine Vielzahl zukunftsweisender EU-Projekte und bietet zugleich ein breites Portfolio an Auftragsforschung und Dienstleistungen an.

Weitere Informationen:

http://www.iavsd2015.org - Konferenz-Homepage
http://www.v2c2.at - Website VIRTUAL VEHICLE

Elisabeth Pichler | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie