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Internationales Expertentreffen zu Veränderungen von physikalischen Teilchen

03.02.2012
Physik-Workshop am 6. und 7. Februar an der JLU in Zusammenarbeit mit dem Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Ändern physikalische Teilchen ihre Eigenschaften wie Masse oder Lebensdauer, wenn man sie in ein umgebendes Medium einbringt? Diese Frage ist in der Festkörper- und Atomphysik bereits im Detail untersucht worden. In der Welt der elementaren Bausteine der Materie ist darüber allerdings nur wenig bekannt. Dabei spielen Mediumeffekte eine überaus wichtige Rolle für die Kräfte zwischen den Nukleonen im Inneren von Atomkernen oder den Prozessen im Inneren von Sternen.

Sie sind deswegen eine hochaktuelle Forschungsrichtung und Kernthema eines internationalen Expertentreffens an der JLU am 6. und 7. Februar, zu dem führende Wissenschaftler aus Japan und Europa erwartet werden. Organisiert wird dieses Treffen von Dr. Mariana Nanova und Prof. Dr. Volker Metag vom II. Physikalischen Institut der JLU zusammen mit Prof. Dr. Hans Geissel und Prof. Dr. Christoph Scheidenberger vom Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt. Finanziell unterstützt wird dieses Expertentreffen von ‚HIC for FAIR’ (Helmholtz-International-Center for FAIR).

In dieser von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der LOEWE Exzellenzinitiative geförderten Ideenschmiede arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Darmstadt, Frankfurt und Gießen, sowie des Institute for Advanced Studies (FIAS) in Frankfurt zusammen, um das Forschungsprogramm des zukünftigen internationalen Forschungszentrums FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) auszuarbeiten und umzusetzen.

Der Bau von FAIR wurde in 2011 begonnen und soll mit einem finanziellen Aufwand von mehr als einer Milliarde Euro bis 2018 fertiggestellt werden. Das Expertentreffen in Gießen behandelt einen Teilaspekt des breitgefächerten Forschungsprogramms an FAIR und soll wichtige Weichenstellungen für die zukünftigen Forschungsaktivitäten erbringen.

Termin:
Fototermin und Gelegenheit zu Fragen an die Experten:
Montag, 6. Februar 2011, 10.15 Uhr, II. Physikalisches Institut,
Heinrich-Buff-Ring 16, 35392 Gießen
Kontakt:
Dr. Mariana Nanova, Prof. Dr. Volker Metag,
II. Physikalisches Institut, JLU
Tel: 0641-99-33261

Lisa Dittrich | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb07/fachgebiete/physik/einrichtungen/2pi/ag/ag-metag

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