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Internationales Expertentreffen zu Globaler Gesundheit

10.06.2011
Vom 14. bis 16 Juni 2011 findet in der Stadthalle Heidelberg die 2. Internationale Konferenz „Global Health & Preventive Medicine“ statt

Wie kann die Ausbreitung von Infektionskrankheiten eingedämmt werden? Welche gesundheitlichen Folgen hat der Klimawandel? Wie erreicht der medizinische Fortschritt auch die ärmsten Regionen der Erde?

Vom 14. bis 16. Juni 2011 treffen sich Experten aus aller Welt in Heidelberg, um im Rahmen der 2. Internationalen Konferenz „Global Health & Preventive Medicine“ globale Fragen der Gesundheit öffentlich zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, zu der die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg sowie das Institut für Public Health des Universitätsklinikums in die Stadthalle Heidelberg einlädt, stehen Strategien zur Vermeidung und Früherkennung von Krankheiten weltweit. Unter den Referenten ist auch der Kabarettist Dr. Eckard von Hirschhausen. Er spricht über die beste Vorbeugung – das Lachen.

Die interessierte Öffentlichkeit und Journalisten sind herzlich eingeladen!
Die Konferenz wird in Englisch abgehalten.
Weitere Veranstalter sind u.a. das Internationale Institut für Globale Gesundheit der Universität der Vereinten Nationen in Kuala Lumpur, Malaysia, sowie die Gemini AG, Gesellschaft für Wissenstransfer.

Krankheitserreger kennen keine Ländergrenzen. Aktuelles Beispiel ist das Darmbakterium EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli), das innerhalb weniger Tage in mehrere europäische Länder gelangt ist; vor 30 Jahren war es HIV. Auch Umweltverschmutzung, ungesunder Lebenswandel, Unwissenheit oder Armut gefährden rund um den Globus die Gesundheit der Menschen. „Ebenso global wie die Gesundheitsrisiken müssen die Lösungsansätze sein. Aufklärung, Zugang zu medizinischer Versorgung, Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Medikamente und Impfstoffe wirken weltweit“, erklärt Professor Dr. Rainer Sauerborn, Direktor des Heidelberger Instituts für Public Health und einer der Organisatoren.

Wissenschaftler und Entscheidungsträger/Politiker aus 31 Ländern diskutieren globale Strategien für Vorsorge und Früherkennung

Ziel der internationalen Konferenz ist es daher, durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen gemeinsame Strategien für die globale Gesundheitsförderung sowie faire Konzepte der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd zu entwickeln. „In ihrer Ausrichtung auf Prävention und Früherkennung ist diese Konferenz weltweit einzigartig“, sagt Professor Dr. Hans-Günther Sonntag, Ehrendekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg und Organisator. „Die Grenzen der Finanzierbarkeit der therapeutisch orientierten Medizin sind abzusehen. Um globale Gesundheit nachhaltig zu erreichen, sind neue Strategien vor allem in Prävention, Gesundheitsförderung und Bewusstseinsbildung erforderlich.“

Die mehr als 100 Referenten aus 31 Ländern sprechen u.a. über moderne Techniken der Früherkennung, Beiträge der Alternativmedizin zur Prävention, medizinische Erstversorgung bei Ärztemangel im ländlichen Afrika und Deutschland, Alkohol, Rauchen und gesunde Ernährung, Kontrolle von Epidemien und Frühwarnsysteme, Wassermanagement, Krankenhaushygiene, seelische Gesundheit sowie globalen Wissenstransfer im Dienste der globalen Gesundheit.

Die Eröffnungsfeier der Konferenz, die unter der Schirmherrschaft von Bundesforschungsministerin Professor Dr. Annette Schavan steht, findet am Dienstag, den 14. Juni 2011 von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr statt. Die Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, Theresia Bauer, der Präsident des Robert Koch Instituts, Professor Dr. Reinhard Burger, und andere heißen die Gäste willkommen. Im Anschluss gibt es von 13 bis 15.30 Uhr einen Überblick über Themen und Ziele der Konferenz.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung im Internet:
http://www.tsgh.org/2011
Kontakt:
Professor Dr. Dr. h.c. Hans-G. Sonntag
Ehren-Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 64 53
E-Mail: Hans-Guenther.Sonntag@med.uni-heidelberg.de
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.
Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.tsgh.org/2011
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

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