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In diesem von den Vereinten Nationen ausgerufenen Jahr soll in zahlreichen Ländern durch verschiedenste Aktionen die Aufmerksamkeit dafür gesteigert werden, wie wertvoll eine hohe Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten, von Ökosystemen und Genvarianten ist.
Partner der deutschen Regierung sind bei diesem Bemühen GEO und GEO International mit einer besonders groß angelegten Aktion: Der "GEO-Tag der Artenvielfalt" wird im Jahr 2010 erstmals in rund 35 Ländern zugleich ausgerichtet.
In 16 dieser Länder erscheint die internationale Ausgabe von GEO.
Hier laden die Länderredaktionen des Magazins Wissenschaftler und Öffentlichkeit an ausgewählte Orte ein - etwa in einen Stadtpark von Helsinki (GEO Finnland), in ein Küstenschutzprojekt an der Adria (GEO
Kroatien) oder in einen Nationalpark in Kastilien in der Region La Mancha (GEO Spanien). Überall werden die Teilnehmer gebeten, innerhalb von 24 Stunden eine Inventarliste der vorgefundenen Tier- und Pflanzenarten zu erstellen.
"Damit zielen wir nicht auf Rekorde", erläutert Martin Meister, Chefredakteur von GEO International (Hamburg). "Wir wollen vielmehr
zeigen: In der Natur steckt weit mehr Vielfalt, als die meisten ahnen
- noch. Wer diesen Reichtum erkennt, für den wird unmittelbar einsichtig, weshalb er so schützenswert ist."
Die Hauptveranstaltung des GEO-Tags der Artenvielfalt in Deutschland wird in diesem Jahr am 12. Juni in Freiburg stattfinden.
Kooperationspartner sind die Region Freiburg & das Netzwerk Artenvielfalt. In Deutschland ist der GEO-Tag der Artenvielfalt bereits seit Jahren die größte Feldforschungsaktion. Bei den Aktionen rund um den GEO-Tag werden häufig längst verschollen geglaubte Arten wiederentdeckt - sie leisten damit wertvolle Beiträge zur Dokumentation und zum Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt.
Peter-Matthias Gaede, GEO-Chefredakteur: "Ziel des GEO-Tags der Artenvielfalt, den wir dieses Jahr bereits zum zwölften Mal ausrichten, ist eine Bestandsaufnahme in unserer unmittelbaren Umwelt. Wir wollen damit das Bewusstsein für die Bedeutung der Biodiversität fördern und das Wissen um die Zusammenhänge in der Natur erhöhen."
Die teilnehmenden Länder von GEO International sind in Europa:
Bulgarien, Estland, Finnland, Griechenland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, die Slowakei, Spanien, die Tschechische Republik, die Türkei und Ungarn. Außerhalb Europas: Brasilien, Indien und Russland. Unterstützt werden die in diesen Ländern veranstalteten GEO-Tage vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Weitere Aktionen in rund 15 Drittweltländern unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Maike Pelikan | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.bmu.de
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