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Internationaler Kongress zur psychischen Gesundheit

28.05.2013
Vom 5. bis 8. Juni 2013 wird in Leipzig der 14. internationale Kongress der International Federation of Psychiatric Epidemiology (IFPE) abgehalten.

Der Kongress findet erstmalig in Deutschland statt und wird von der Universität Leipzig ausgerichtet. Es werden rund 500 Teilnehmer aus 40 Ländern erwartet, darunter führende Wissenschaftler.

Die Themen umfassen psychische Erkrankungen in allen Altersgruppen und beschäftigen sich mit einer Vielzahl von auslösenden Faktoren wie Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die unterschiedlichen Versorgungssituationen in verschiedenen Ländern werden ebenso diskutiert wie die Krankheitslast und deren finanzielle Auswirkungen auf die Gesundheitssysteme.

Zum Auftakt der 4-tägigen internationalen Epidemiologie-Tagung laden wir Sie herzlich zu einer Pressekonferenz ein:

Termin: 05.06.2013, 11:00 Uhr
Ort: The Westin Hotel, Salon Schiller
Gerberstraße 15
04105 Leipzig

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

Prof. Dr. med. Johannes Wancata, Präsident der internationalen Fachgesellschaft IFPE und Leiter der Klinischen Abteilung für Sozialpsychiatrie der Universitätsklinik Wien

Thema: Bedeutung psychischer Krankheit und Gesundheit in der Gesellschaft

Prof. Dr. med. Steffi G. Riedel-Heller, MPH
Tagungspräsidentin und Direktorin des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) an der Universität Leipzig
Thema: Tagungsprogramm allgemein und Depression im Alter – ein bevölkerungsmedizinisch unterschätztes Problem

Prof. Dr. med. Kai von Klitzing,
Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters, Universitätsklinikum Leipzig
Thema: Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen

Prof. Dr. Kathleen Merikangas
Chief, Genetic Epidemiology Research Branch, National Institute of Mental Health, USA
Thema: Genetik psychischer Störungen (Englisch mit Übersetzung)

Prof. Dr. phil. Siegfried Weyerer,
Zentralinstitut für seelische Gesundheit Mannheim, Arbeitsgruppenleiter Psychiatrische Epidemiologie und demographischer Wandel
Thema: Psychiatrische Epidemiologie – ein in Deutschland vernachlässigtes Forschungsfeld

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Medienvertreter sind jederzeit auch während der Tagung willkommen. Bitte melden Sie sich im Tagungsbüro vor Ort. Gerne helfen wir Ihnen, den richtigen Gesprächspartner zu finden. Zur besseren Planung bitten wir jedoch, sich möglichst vor Tagungsbeginn zu melden.

Die psychiatrische Epidemiologie beschäftigt sich mit der Häufigkeit sowie der zeitlichen und räumlichen Verteilung psychischer Erkrankungen in der Bevölkerung und mit den Risikofaktoren, die mit der Entstehung und dem Verlauf psychischer Erkrankungen verbunden sind. Der IFPE-Fachkongress findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten rund um die Welt statt. In diesem Jahr steht er unter der Überschrift "Der Beitrag der psychiatrischen Epidemiologie für die psychische Gesundheit der Bevölkerung" und wird von Prof. Steffi G. Riedel-Heller vom Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) der Medizinischen Fakultät organisiert. Sie ist eine international anerkannte Wissenschaftlerin im Bereich der psychiatrischen Epidemiologie im Alter mit einschlägiger Erfahrung in der Durchführung von Bevölkerungsstudien.

Das gebotene Themenspektrum ist vielfältig. Zentrale Kongressthemen werden die Herausforderungen der alternden Gesellschaft sein, die Verknüpfung von Epidemiologie und Gesundheitsökonomie und das Forschungsfeld Psychische Gesundheit und Arbeit. Mit der Verfügbarkeit neuer Forschungsmethoden hat auch die genetische Epidemiologie psychischer Störungen enorm an Bedeutung gewonnen, was sich im Programm widerspiegelt. Darüber hinaus werden neueste Forschungsergebnisse in Bezug auf die Bevölkerungsgesundheit präsentiert, aber auch das Thema Stigmatisierung psychischer Störungen steht im Fokus. Die Einstellung zu psychisch Erkrankten in der Bevölkerung wirkt sich auf das Hilfesuchverhalten von Betroffenen aus und kann ein Hinderungsgrund für eine frühzeitige Behandlung sein.
Ziel der Veranstaltung ist der wissenschaftliche Austausch, der durch die fachübergreifende Zusammensetzung aus Psychiatern, Psychologen, Kinder- und Jugendpsychiatern, Epidemiologen, Sozialwissenschaftlern, Genetikern und Public-Health-Experten garantiert ist.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller
Telefon: +49 341 97-15408
E-Mail: steffi.riedel-heller@medizin.uni-leipzig.de
Web: www.ifpe2013.org

Diana Smikalla
Telefon: +49 341 97-15798
E-Mail: diana.smikalla@medizin.uni-leipzig.de
Web: www.uni-leipzig.de/presse

Diana Smikalla | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.ifpe2013.org
http://www.uni-leipzig.de

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