Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationaler Kongress mit Fachmesse für Klimafolgen und Hochwasserschutz

06.10.2009
Vom 10. bis 12. November im CCH-Congress Center Hamburg

Auf der acqua alta 2009 in Hamburg stellen Experten aus ganz Europa Forschungsergebnisse, Strategien und Projekte vor

Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die ohne intensiven internationalen Austausch, übergreifende Konzepte und gemeinsames Handeln nicht zu bewältigen ist. Wissenschaftler, Wirtschaftsexperten, Politiker sowie Vertreter von Kommunen und Ländern aus ganz Europa treffen sich vom 10. bis 12. November 2009 auf der acqua alta in Hamburg, um auf dem internationalen Kongress für Klimafolgen und Hochwasserschutz die neuesten Erkenntnisse, Strategien und Projekte vorzustellen und zu diskutieren. Auf der Fachmesse, die den Kongress im CCH-Congress Center Hamburg begleitet, präsentieren Aussteller ihre speziellen Produkte und Dienstleistungen. Die acqua alta 2009 wird vom Bundesumweltministerium sowie vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstützt.

Die acqua alta ist weltweit die einzige Messe- und Kongressveranstaltung, die nicht nur den fachlichen Austausch zu den Themen Klimawandel und Klimaschutz im Fokus hat, sondern vor allem auch deren Auswirkungen im Hochwasser- und Katastrophenbereich. Veranstalter ist die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC), die die Kongressmesse 2008 von der ConTrac GmbH (Berlin) gekauft und dauerhaft in die Hafenmetropole geholt hat. „Mit ihrem Schwerpunkt Hochwasserschutz passt die acqua alta bestens zu Hamburg, denn hier wird aufgrund der Nähe zu Nord- und Ostsee und der Lage an der Elbe dieses Thema groß geschrieben“, so Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der HMC. Bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Konferenz arbeitet die HMC weiterhin mit ConTrac zusammen, beraten von einem hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Beirat.

Mit ihrem breiten Themenspektrum wird die acqua alta 2009 zum weltweit wichtigsten Treffpunkt für Klimafolgen- und Katastrophenmanagement sowie Hochwasserschutz. Premiere hat 2009 außerdem der Schwerpunkt Hydro-Energie. Ein zentrales Ziel der Veranstaltung ist es darüber hinaus, die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen zu bündeln und den Wissenstransfer voranzutreiben. Die acqua alta bietet damit Politik, Wissenschaft, administrativer Ebene und Wirtschaft die optimale Plattform, um sich über die aktuellsten fachlichen Themen und Projekte auszutauschen.

Auf dem Kongress referieren Experten aus verschiedenen Hochwasser-Regionen Europas, Forschungszentren und Fachorganisationen zu Kernthemen wie Klimawandel, Hochwasser und Umwelt sowie Katastrophenschutz. Der neu ins Themenportfolio aufgenommenen Schwerpunkt Hydro-Energie widmet sich den verschiedenen Aspekten und Konzepten bei der Nutzung der Wasserkraft. Beim Thema Wassermanagement geht es auf der acqua alta um die Grundversorgung der Bevölkerung bei plötzlichen Katastrophen und bei Dürren, aber auch um Gewässerschutz oder Be- und Entwässerungssysteme. Die International Association of Hydraulic Engineering and Research (IAHR), einer der Partner der acqua alta, veranstaltet auf dem Kongress überdies ein Symposium zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die internationale Hydrologie und präsentiert in Hamburg ihre neuesten Erkenntnisse. Weitere Partner sind, neben den beiden Bundesministerien, kommunale Spitzenverbände, Hochschulen, Institute und Branchenverbände.

Die Schwerpunkte der Konferenz spiegeln sich auch auf der Fachmesse acqua alta wieder. In der Ausstellungshalle des CCH-Congress Center Hamburg zeigen spezialisierte Unternehmen innovative Produkte, Technologien und Dienstleistungen in den genannten Bereichen, von Hochwasserschutzanlagen über Prognosesysteme und Messgeräte bis hin zu Geotechnologie und Katastrophenschutz-Zubehör.

Die acqua alta ­­- Internationaler Kongress mit Fachmesse für Klimafolgen und Hochwasserschutz wird vom 10. bis 12. November 2009 im CCH-Congress Center Hamburg veranstaltet. Sie bündelt die Schwerpunktthemen Klimafolgen, Hochwasserschutz, Katastrophenmanagement und Hydro-Energie und gibt allen beteiligten Organisationen, Forschungsinstituten, kommunalen Spitzenverbänden und Branchen eine Plattform für den fachlichen Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Strategien zur Bewältigung dieser globalen Gemeinschaftsaufgabe. Weitere Informationen zu Kongress und Messe im Internet unter www.acqua-alta.de

Redaktion: Gudrun Blickle, Tel.: 040/3569-2442, Fax: -2449, gudrun.blickle@hamburg-messe.de

Gudrun Blickle | pr-conceptart.de
Weitere Informationen:
http://www.hamburg-messe.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht International führende Informatiker in Paderborn
21.08.2017 | Universität Paderborn

nachricht Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik
21.08.2017 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

22.08.2017 | Physik Astronomie

Forscher beschreiben neuartigen Antikörper als möglichen Wirkstoff gegen Alzheimer

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Virus mit Eierschale

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie