Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationaler GreenPort Congress

13.09.2011
Europas Umwelthauptstadt Hamburg präsentiert Strategien für den Umweltschutz in Häfen

Maßnahmen für einen effektiven Umwelt- und Klimaschutz in europäischen Häfen stehen im Mittelpunkt des 6. GreenPort Congresses, zu dem am 14. und 15. September mehr als 200 Fachleute aus der ganzen Welt in Hamburg erwartet werden.

Zur Diskussion stehen Lösungsansätze, mit denen der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase im Hafen gesenkt werden kann. Dazu passend führt Hamburg in diesem Jahr den Titel Umwelthauptstadt Europas 2011, mit dem sie von der Europäischen Kommission für ihre Klimaschutzstrategie ausgezeichnet wurde.

Der drittgrößte Containerhafen Europas zählt beim Thema Nachhaltigkeit in Seehäfen zu den weltweiten Vorreitern und demonstriert eindrucksvoll, wie Klimaschutz und Wirtschaftswachstum in Einklang gebracht werden können.

Wichtige Fragen des Expertenforums betreffen die Schiffsemissionen sowie den Einsatz alternativer Kraftstoffe und Energiequellen wie beispielsweise flüssigem Erdgas in der Schifffahrt oder auch batteriebetriebenen Anlagen und Maschinen auf den Terminals. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Umweltverträglichkeit von Häfen im Stadtgebiet ( www.greenport.com ).

Die Hamburg Port Authority (HPA) ist Gastgeberin des diesjährigen GreenPort Congresses und wird von den europäischen Hafenorganisationen ESPO, EFIP und ECOPorts unterstützt. "In den vergangenen Jahren ist das Thema Nachhaltigkeit immer bedeutender für die Häfen geworden", unterstreicht der Geschäftsführer der HPA, Jens Meier. "Mittlerweile hat es sich zu einem wichtigen Wettbewerbsmerkmal entwickelt, da Unternehmen zunehmend auf eine grüne Logistikkette achten. Der Hamburger Hafen soll hier eine Vorreiterrolle einnehmen."

Beispiele für Hamburger Lösungsansätze sind u.a.: Nutzung von schwefelfreiem Treibstoff, Ausrüstung von Anlegeplätzen für Binnenschiffe und Fähren mit Landstromanschlüssen, Kalkulation des Hafenentgeltes für Seeschiffe nach Umweltfreundlichkeit, Einsatz von Containertaxis zum Transport innerhalb des Hafens und von batteriebetriebenen Automated Guided Vehicles auf den Terminals sowie komplette Containerterminals, die ihren Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien beziehen.

Den Titel Europas Umwelthauptstadt 2011 hat die Elbmetropole vor allem wegen ihres Klimaschutzkonzeptes gewonnen. Als stetig wachsende Hafen- und Industriemetropole ist es der Hansestadt gelungen, den CO2-Ausstoß seit 1990 um 15 Prozent zu verringern. Die CO2-Emissionen sollen zudem bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent und bis zum Jahr 2050 sogar um bis zu 80 Prozent reduziert werden.

Pressekontakt:
Hamburg Marketing GmbH
Guido Neumann
Tel.: +49-40-411110-617
Mobil: +49-160-97298302
guido.neumann@marketing.hamburg.de

Guido Neumann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.umwelthauptstadt.hamburg.de
http://www.greenport.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Legionellen? Nein danke!
25.09.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Posterblitz und neue Planeten
25.09.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

Die Stromregelung ist eine der wichtigsten Komponenten moderner Elektronik, denn über schnell angesteuerte Elektronenströme werden Daten und Signale übertragen. Die Ansprüche an die Schnelligkeit der Datenübertragung wachsen dabei beständig. In eine ganz neue Dimension der schnellen Stromregelung sind nun Wissenschaftler der Lehrstühle für Laserphysik und Angewandte Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vorgedrungen. Ihnen ist es gelungen, im „Wundermaterial“ Graphen Elektronenströme innerhalb von einer Femtosekunde in die gewünschte Richtung zu lenken – eine Femtosekunde entspricht dabei dem millionsten Teil einer milliardstel Sekunde.

Der Trick: die Elektronen werden von einer einzigen Schwingung eines Lichtpulses angetrieben. Damit können sie den Vorgang um mehr als das Tausendfache im...

Im Focus: The fastest light-driven current source

Controlling electronic current is essential to modern electronics, as data and signals are transferred by streams of electrons which are controlled at high speed. Demands on transmission speeds are also increasing as technology develops. Scientists from the Chair of Laser Physics and the Chair of Applied Physics at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) have succeeded in switching on a current with a desired direction in graphene using a single laser pulse within a femtosecond ¬¬ – a femtosecond corresponds to the millionth part of a billionth of a second. This is more than a thousand times faster compared to the most efficient transistors today.

Graphene is up to the job

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungen

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungen

Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus

25.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bakterielle Nano-Harpune funktioniert wie Power-Bohrer

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

eTRANSAFE – ein Forschungsprojekt für mehr Sicherheit bei der Arzneimittelentwicklung

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

26.09.2017 | Physik Astronomie