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Anlass für diese Veranstaltung ist der 100. Geburtstag von Theodor Förster, der von 1951 bis 1974 den Lehrstuhl für Physikalische Chemie der Universität Stuttgart innehatte.
Förster, der am 15. Mai 100 Jahre alt geworden wäre, war ein Pionier auf dem Gebiet von photophysikalischen Untersuchungen angeregter Farbstoffmoleküle. Seine Arbeiten erlangten große internationale Bedeutung, insbesondere diejenigen zur Energieübertragung über große Abstände; diese spielen bei der Wirkung sogenannter Antennenpigmente in der Photosynthese eine große Rolle.
In einer Zeit, in der die Vorräte fossiler Brennstoffe zur Neige zu gehen drohen und die Reduktion der CO2-Belastung der Erdatmosphäre zu einem großen gesellschaftlichen Anliegen geworden ist, erlangt die Nutzung der Sonnenenergie eine zunehmend zentrale Bedeutung. Deutschland gehört zu den führenden Nationen auf dem Gebiet der Photovoltaik auf der Basis von Silizium und anderer Halbleiter. An der Universität Stuttgart befasst sich unter anderem das Institut für Physikalische Elektronik zentral mit diesen Systemen.
Heute wird intensiv nach kostengünstigen Alternativen aus organischen Polymeren oder anorganischen Oxidhalbleitern und Farbstoffen gesucht. Damit soll nicht nur Solarstrom gewonnen, sondern auch Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten werden. Die Fortschritte in den Grundlagen dieser alternativen photovoltaischen Systeme sind das zentrale Thema der Tagung. Organisiert wird die Veranstaltung mit rund 70 Teilnehmern gemeinsam von der Deutschen Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie, der Fachgruppe Photochemie der Gsellschaft Deutscher Chemiker und der Universität Stuttgart. Für die Ausrichtung vor Ort sorgen die Professoren Emil Roduner (Institut für Physikalische Chemie der Uni Stuttgart), Prof. Jürgen H. Werner (Institut für Physikalische Elektronik der Uni Stuttgart.
Weitere Informationen bei
Prof. Dr. Emil Roduner
Institut für Physikalische Chemie der Universität Stuttgart
e.roduner@ipc.uni-stuttgart.de Tel. 0711/685-64490
Ursula Zitzler | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ipc.uni-stuttgart.de/bunsen/html/
Weitere Berichte zu: Antennenpigmente > CO2-Belastung > Elektronik > Energiewandlung > Erdatmosphäre > Farbstoffmoleküle > fossile Brennstoffe > Physikalische Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Universität Vechta
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | HSBA Hamburg School of Business Administration
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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Energieversorger vor dem Umbruch
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Stem-cell-growing surface enables bone repair
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Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
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24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten