Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Tagung "Medien der Auferstehung"

11.11.2009
12. bis 14. November 2009 im Margarete-Bieber-Saal

Vom 12. bis zum 14. November findet an der Justus-Liebig-Universität Gießen die internationale Tagung "Medien der Auferstehung" statt, zu der Prof. Dr. Helga Finter (Institut für Angewandte Theaterwissenschaft) und Prof. Dr. Uwe Wirth (Institut für Germanistik) Sie hiermit herzlich einladen.

Inwiefern wurde die Medienkultur Europas seit der Renaissance vom Denken der Auferstehung geprägt - und inwiefern prägen die verschiedenen Dogmatiken und Aporien der Auferstehung auch heute noch die Medienpraxis?

Vorträge internationaler Theater-, Literatur-, Medien-, Religions- und Kunstwissenschaftler spannen einen weiten Bogen von der Lektüre kanonischer Bibelstellen über die Auferstehungsmaschinen im Renaissancetheater bis hin zu Auferstehungsphantasien in wissenschaftlichen Experimenten des 19. Jahrhunderts und dem Weiterleben des Denkens der Auferstehung in zeitgenössischem Tanz, Kino, Fernsehen und Computerspielen. Zuletzt erscheint der "cyberbody" des "second life" als zeitgenössische Inkarnation des Auferstehungsglaubens.

Für eine Keynote Lecture konnte Prof. Michel Chion aus Paris gewonnen werden, der als Theoretiker wichtige Forschungen zum Phänomen der Akusmatik, also der Stimme eines unsichtbaren Sprechers, im Film vorgelegt hat und zugleich ein bedeutender Vertreter der "musique concrète" ist. Unter dem Titel "Mabuse in the Internet Era" wird er die Frage nach der Aktualität des Akusmatischen für das Zeitalter des Internet stellen und im Gespräch mit dem bekannten Theatermacher und Komponisten Prof. Heiner Goebbels die Rolle der neuen Medien für die zeitgenössische Musik erörtern.

Zudem rahmen zwei künstlerische Arbeiten von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft die Tagung ein: Während der Konferenzzeit wird die Installation "Projektion 1675 / Leibnizmonument" von Tobias Rosenberger, am Abend die Diplominszenierung "Appropriation. Parasiten. Krapp's Last Tape. (AT)" von Sebastian Blasius zu sehen sein.

Die Tagung "Medien der Auferstehung" wird veranstaltet vom Zentrum für Medien und Interaktivität der Justus-Liebig-Universität Gießen, dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, dem Institut für Germanistik sowie der hessischen Film- und Medienakademie.

Termin:
12. bis 14. November 2009, Begrüßung: Donnerstag, 13.30 Uhr, Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstraße 34, Gießen
Kontakt:
Dr. Jörn Etzold, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
Justus-Liebig-Universität Gießen
Karl-Glöckner-Str. 21 A, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-31222
E-Mail: joern.etzold@theater.uni-giessen.de

Lisa Dittrich | idw
Weitere Informationen:
http://www.medien-der-auferstehung.de
http://www.uni-giessen.de/theater/download.php?itemID=51

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018
21.02.2018 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen
21.02.2018 | Deutsche Leberstiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics