Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Tagung: Aktuelles zu neuen funktionellen, molekularen Bildgebungsverfahren

12.05.2009
4. Göttinger Tagung "Molecular and Optical Imaging" am Freitag, 15. Mai 2009, und Samstag, 16. Mai 2009, im Kongresszentrum in Bad Sooden-Allendorf

Neuartige intelligente bildgebende Verfahren, wie sie weiterentwickelt und in der Humanmedizin eingesetzt werden können, das sind die Themen der vierten Göttinger Tagung "Molecular and Optical Imaging". Erwartet werden rund 120 Experten aus dem In- und Ausland.

Das Forum nutzen Physiker, Chemiker, Biologen, Mediziner und Informatiker zum interdisziplinären Austausch. Sie informieren sich über die wesentlichen Bildgebungsverfahren, mit denen sich komplexe biologische Prozesse in der Zelle und im lebenden Organismus darstellen lassen. Ziel des internationalen Austausches unter den Experten verschiedener Fachdisziplinen ist es, die moderne Bildgebung gemeinsam zügig weiterzuentwickeln.

Die Tagung findet am Freitag, 15. Mai 2009, und Samstag, 16. Mai 2009, im Kongresszentrum in Bad Sooden-Allendorf statt. Organisiert wird die Tagung von der Universitätsmedizin Göttingen, vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin und vom Netzwerk Imaging Göttingen. Die Tagungssprache ist Englisch. Die Veranstaltung richtet sich an Mediziner, Wissenschaftler und alle am Thema Interessierte.

4th Göttingen Congress on
Molecular & Optical Imaging
Freitag, 15. Mai 2009, 9:15 bis 19:00 Uhr
Samstag, 16. Mai 2009, 9:00 bis 15:00 Uhr
Kongresszentrum Bad Sooden-Allendorf
Im Kurpark 1, 37242 Bad Sooden Allendorf
"Innovative Technologien wie die molekulare Bildgebung im lebenden Organismus sollen helfen, die Medizin zu verändern. Das Ziel ist eine Medizin der Zukunft, die sich noch stärker auf Wissen und Wirkzusammenhänge stützen kann. So wollen wir die Voraussetzungen für eine sehr genaue und auch frühzeitige Diagnostik sowie für optimierte und auf den Patienten zugeschnittene Therapieansätze schaffen", sagt die verantwortliche Tagungsorganisatorin, Prof. Dr. Frauke Alves aus der Abteilung Hämatologie und Onkologie an der Universitätsmedizin und dem Max-Planck Institut für experimentelle Medizin Göttingen.

Schwerpunktthemen der Tagung sind die Entwicklungen neuer Sonden sowie neuer Technologien im Bereich der Bildgebung. Radioaktiv- oder fluoreszenzmarkierte molekulare Sonden erlauben seit kurzem die Darstellung biochemischer Prozesse oder molekularer Zielstrukturen im lebenden Organismus. In der Kombination mit modernen Bildgebungsverfahren wird so eine genaue Darstellung definierter Strukturen auf subzellulärer Ebene bis hin zu normalen und pathophysiologischen Prozessen in isolierten Organen und im lebenden Organismus möglich. Dagegen erlauben klassische Bildgebungsverfahren nur die reine Darstellung anatomischer Strukturen. Die Experten diskutieren, wie sich die neu gewonnenen Erkenntnisse aus dem Einsatz von intelligenten Bildgebungsverfahren auf den Menschen übertragen lassen. Dabei geht es auch darum, wie die bisherigen Erfahrungen für die diagnostische und therapeutische Anwendung im Menschen nutzbar gemacht werden können. Im Blickpunkt der Referenten stehen in diesem Jahr vor allem biologische Prozesse bei neurologischen und kardiologischen sowie Lungen- und Tumorerkrankungen, die mittels bildgebender Verfahren im lebenden Organismus verfolgt wurden.

Neuartige intelligente bildgebende Verfahren wie die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT), die Positronenemissionstomographie (PET), sowie die optische Bildgebung ermöglichen, insbesondere in Kombination mit der Computertomographie (CT), einen immer genaueren Blick in den Organismus. Mit ihnen lassen sich Krankheiten erkennen, Krankheitsverläufe sichtbar machen und sogar neuartige Therapien objektiv bewerten. Im Gegensatz zur reinen Darstellung anatomischer Strukturen mit Hilfe klassischer Bildgebungsverfahren, erlauben radioaktiv- oder fluoreszenzmarkierte molekulare Sonden seit kurzem die Darstellung biochemischer Prozesse oder molekularer Zielstrukturen im lebenden Organismus. Damit wird die Anwendung dieser nicht-invasiven, sensitiven molekularen Bildgebung im Tier und im menschlichen Körper möglich gemacht.

Weitere Informationen zur Tagung und zum Programm:
http://www.imaging-goettingen.de/Web-Site/Kongress.html
WEITERE INFORMATIONEN
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Abteilung Hämatologie und Onkologie
Prof. Dr. Frauke Alves
Telefon 0551/ 39-6991, falves@gwdg.de
Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin
Abteilung Molekulare Biologie Neuronaler Signale, Hermann-Rein-Straße 3,
Prof. Dr. Frauke Alves
Telefon 0551/ 3899655
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Molecular & Optical Live Cell Imaging (MOLCI)
Abteilung Nephrologie und Rheumatologie
Dr. Johannes Wessels
Telefon 0551/ 39-6388, johannes.wessels@med.uni-goettingen.de
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen

Stefan Weller | idw
Weitere Informationen:
http://www.imaging-goettingen.de/Web-Site/Kongress.html
http://www.universitaetsmedizin-goettingen.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Einblicke ins menschliche Denken
17.08.2017 | Universität Potsdam

nachricht Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017
16.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten