Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Plattform für Wissenschaft des Lichts

19.06.2015

Zum Internationalen Jahr des Lichts organisieren Studierende und Doktoranden am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine Konferenz rund um Optik und Photonik: Die „IONS Karlsruhe 2015“ bietet Vorträge von Nachwuchswissenschaftlern sowie namhaften Vertretern der Forschung und Industrie. Auf der Konferenz vom 26. bis 29. Juni am International Department des KIT (Schlossplatz 19, Karlsruhe) sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich willkommen. (Anmeldung unter presse@kit.edu)

Zwei Veranstaltungen der IONS Karlsruhe 2015 stehen der interessierten Öffentlichkeit offen: Professor Christoph Becher von der Universität des Saarlandes hält am 26. Juni ab 17.15 Uhr am KIT Campus Süd, Otto-Lehmann-Hörsaal (Gebäude 30.22, Engesserstraße 7, Karlsruhe) einen Vortrag über nichtlineare Optik mit einzelnen Photonen (in englischer Sprache). Eine Fotoausstellung zum Licht gibt es vom 26. bis 29. Juni im Hauptbahnhof Karlsruhe. Dort sind Beiträge zum Fotowettbewerb „Light in Society, Science and Art“ zu sehen. Betrachter können online über die Gewinner abstimmen.


In Karlsruhe treffen sich junge Wissenschaftler aus aller Welt, um neue Entwicklungen zum Licht und zur Lichttechnologie zur erörtern.

(Foto: Sambit Mitra)

Die IONS Karlsruhe 2015 der Optical Society (OSA), ausgerichtet von der Hochschulgruppe OSKar – Optics Students Karlsruhe, ist eine Konferenz von Nachwuchswissenschaftlern für Nachwuchswissenschaftler: 22 Studierende und Doktoranden aus zwölf Ländern stellen Ergebnisse ihrer eigenen Arbeiten vor. Das Programm richtet sich an ambitionierte Studierende, Doktoranden und Young Professionals. Erwartet werden rund 80 Besucher aus aller Welt. „Zeit und Ort der IONS Karlsruhe 2015 sind bewusst gewählt: Im Internationalen Jahr des Lichts der UNESCO bringt sie junge Forscher an dem Ort zusammen, an dem Heinrich Hertz 1886 die Existenz elektromagnetischer Wellen experimentell nachwies und damit einen wesentlichen Beitrag zur Wissenschaft des Lichts leistete“, erklärt der Hauptorganisator der Konferenz, Patrik Rath. Neben den Beiträgen junger Wissenschaftler umfasst das Programm sechs Vorträge von namhaften Vertretern der Forschung und Industrie. „Zusätzlich zum wissenschaftlichen Austausch besteht die Möglichkeit zur Vernetzung im Fachbereich Optik und Photonik“, erläutert die PR-Verantwortliche der IONS Karlsruhe 2015, Daria Bezshlyakh. Die Konferenz ist Teil einer Veranstaltungsreihe des internationalen Studierendennetzwerks IONS (The International OSA Network of Students).

Organisator der IONS Karlsruhe 2015 ist OSKar – Optics Students Karlsruhe e.V., eine Hochschulgruppe des KIT, die sich als Forum und Netzwerkbilder für die Studierenden und Doktoranden der Optik und Photonik in Karlsruhe versteht.

Über Veranstaltungen wie wissenschaftliche Vorträge, Unternehmensführungen und Konferenzbesuche können die Mitglieder von OSKar Kontakte in Forschung und Industrie knüpfen. Außerdem erhalten sie Gelegenheit, sich in Projektmanagement und interkultureller Kommunikation zu schulen.

Die Beiträge auf der IONS Karlsruhe 2015 aus dem KIT zeigen die Forschungsnähe der Lehre: Anna Ovvyan, Doktorandin am Institut für Nanotechnologie (INT), erklärt in ihrem Vortrag, wie sich – analog zur miniaturisierten Elektronik in heutigen Smartphones – optische Schaltkreise aus durchsichtigen dünnen Schichten herstellen lassen. Diese Schaltkreise könnten künftig für Präzisionsmessungen Anwendung finden.

Sambit Mitra, Masterstudent der Karlsruhe School of Optics and Photonics (KSOP), erläutert den Einsatz extrem kurzer energiegeladener Lichtpulse zum hochpräzisen Bearbeiten von Materialien. Ruben Hünig, Doktorand am Lichttechnischen Institut (LIT), spricht darüber, wie sich von der Natur inspirierte Strukturen verwenden lassen, um Solarzellen noch effizienter zu machen.

Weitere Informationen unter http://ionskarlsruhe.osahost.org/

Weiterer Kontakt:
Margarete Lehné, Pressereferentin, Tel.: +49 721 608-48121, Fax: +49 721 608-43658, E-Mail: margarete.lehne@kit.edu

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vereint als selbständige Körperschaft des öffentlichen Rechts die Aufgaben einer Universität des Landes Baden-Württemberg und eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft. Seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation verbindet das KIT zu einer Mission. Mit rund 9 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: http://www.kit.edu

Weitere Informationen:

http://ionskarlsruhe.osahost.org/

Monika Landgraf | Karlsruher Institut für Technologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten