Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017

Veranstaltung des SFB 873 mit Referenten aus Deutschland, Großbritannien und den USA

Eine internationale Konferenz veranstaltet der Sonderforschungsbereich „Selbsterneuerung und Differenzierung von Stammzellen“ der Universität Heidelberg am 29. und 30. Juni 2017. Auf Einladung des SFB 873 werden annähernd 20 Referenten aus Deutschland, Großbritannien und den USA über zentrale Fragestellungen und aktuelle Erkenntnisse aus dem Bereich der Stammzellforschung berichten. Dabei geht es zum Beispiel um neuronale oder blutbildende Stammzellen.

„Wir versprechen uns von der Veranstaltung einen intensiven wissenschaftlichen Austausch, der entscheidende Impulse für die Arbeit und die strategische Ausrichtung unseres Verbundes bringen wird“, betont Prof. Dr. Jan Lohmann vom Centre for Organismal Studies (COS), der Sprecher des Sonderforschungsbereichs ist. Erwartet werden rund 200 Teilnehmer.

Der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel, und Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Leitende Ärztliche Direktorin und Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Heidelberg, werden die Konferenz am Donnerstag, 29. Juni, eröffnen. Ein Grußwort spricht neben Prof. Lohmann auch Prof. Dr. Frauke Melchior, Dekanin der Fakultät für Biowissenschaften.

Den Hauptvortrag im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung in der Aula der Alten Universität hält der Molekularbiologe Prof. Dr. Roel Nusse von der Stanford University (USA). Er wird in seinem Beitrag neue Perspektiven auf Stammzellen in der Leber vorstellen. Er folgen zwei weitere englischsprachige Wissenschaftsvorträge. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr. Der zweite Teil der Konferenz „Maintenance and Differentiation of Stem Cells in Development and Disease“ am Freitag, 30. Juni, findet im COS, Im Neuenheimer Feld 230, statt.

Im Zentrum der Forschungsarbeiten des SFB 873 steht die Frage, welche grundlegenden und organismusübergreifenden Mechanismen den Selbsterhalt und die Differenzierung von Stammzellen steuern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den sogenannten adulten Stammzellen, die zwar bereits vor mehr als 50 Jahren entdeckt und seitdem intensiv untersucht wurden, deren Regulationsmechanismen aber nach wie vor weitgehend ungeklärt sind.

Durchgeführt werden dazu vergleichende Untersuchungen an evolutionsbiologisch relevanten Modellorganismen bei Pflanzen und Tieren. Ziel dieser Forschungen ist es, in einfachen Modellsystemen die Prinzipien der Stammzellsteuerung zu entziffern und dann auf komplexere Lebensformen bis hin zum Menschen zu übertragen.

Der am Centre for Organismal Studies der Universität Heidelberg koordinierte Sonderforschungsbereich „Selbsterneuerung und Differenzierung von Stammzellen“ zeichnet sich durch die enge Verzahnung der Grundlagenwissenschaften Biologie, Physik und Mathematik und der klinischen Forschung in der Medizin aus. Dies soll einen interdisziplinären Ansatz bei der Aufklärung zentraler Schlüsselelemente der Stammzellbiologie ermöglichen und so zur Entwicklung künftiger Therapiekonzepte beitragen.

Beteiligt sind verschiedene Institute und Zentren der Ruperto Carola, die Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim sowie das Deutsche Krebsforschungszentrum. Der SFB 873 umfasst insgesamt 21 Arbeitsgruppen und wird seit 2014 in einer zweiten Förderperiode von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Kontakt:
Prof. Dr. Jan Lohmann
Centre for Organismal Studies
Telefon (06221) 54-6270, -6269
jan.lohmann@cos.uni-heidelberg.de

Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de

Weitere Informationen:

http://www.sfb873.de

Marietta Fuhrmann-Koch | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018
21.02.2018 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen
21.02.2018 | Deutsche Leberstiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Von Hefe für Demenzerkrankungen lernen

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Sektorenkopplung: Die Energiesysteme wachsen zusammen

22.02.2018 | Seminare Workshops

Die Entschlüsselung der Struktur des Huntingtin Proteins

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics