Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Konferenz zur Mikroalgenbiotechnologie

09.06.2010
Als Folge der Klimadebatte erfährt weltweit die Phototrophe Biotechnologie eine erhöhte Aufmerksamkeit. Dies hat auch zur bisher größten Teilnehmerzahl beim European Workshop „Biotechnology of Microalge“ geführt, der vom 7. bis 10. Juni 2010, organisiert von der IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH, der Universität West Ungarn und der Hochschule Lausitz (FH) zum achten Mal in Nuthetal, Bergholz-Rehbrücke veranstaltet wird.

Mehr als 250 Experten aus 34 Ländern und fünf Kontinenten beraten zu den Schwerpunktthemen: Photosyntheseoptimierung, Photobioreaktoren, Mikroalgen in Lebensmitteln, Futtermitteln und Kosmetik sowie phototrophe Zellkulturen mit medizinisch wirksamen Aktivitäten.

Auf dem Konferenzprogramm steht am Mittwoch, 9. Juni 2010, auch eine Exkursion in die Lausitz, bei der sich die internationalen Konferenzteilnehmer ab 10 Uhr über die Projekte der Hochschule Lausitz in der Algenforschung informieren. Der Präsident der HL, Prof. Dr. Günter H. Schulz, der gleichzeitig zu den Organisatoren der Konferenz gehört, stellt den Teilnehmern im Konrad-Zuse-Medienzentrum die Hochschule vor. Zum Thema Saure Seen berichtet der stellvertretende Direktor des Forschungsinstituts für Bergbaufolglandschaften (FIB) in Finsterwalde, Dr. Martin Gast. Einen Überblick über die CCS-Technologie gibt der Projektleiter der Forschungsanlage für ein CO2-emissionsarmes Kraftwerk bei Vattenfall Europe Generation, Dipl.-Ing. Uwe Burchardt. Über die Biotechnologie an der Hochschule Lausitz berichtet der Studiendekan, Prof. Dr. Klaus-Peter Stahmann. Anschließend ist eine Besichtigung des modernen Laborgebäudes für Biotechnologie, insbesondere im Hinblick auf die Algenbiotechnologie unter Leitung des Dekans des Fachbereiches Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik, Prof. Dr. Ingolf Petrick, geplant.

Die Hochschule Lausitz bearbeitet gegenwärtig gemeinsam mit der Universität Potsdam und der IGV GmbH ein Kooperationsprojekt zur Fixierung von Kohlendioxyd aus Rauchgasen mittels Algen. Im Rahmen der Energieregion Lausitz bereitet die Hochschule Lausitz die Gründung eines Institutes für die stoffliche Verwertung von Algenbiomasse vor.

Von der Hochschule brechen die Exkursionsteilnehmer zur CCS Oxyfuel- Pilotanlage nach Schwarze Pumpe auf. Eine weitere Exkursion führt am gleichen Tag zur ILA in Schönefeld, wo EADS – Europas größter Luft- und Raumfahrt-Konzern - unter anderem Schauflüge mit Flugkraftstoffen aus Mikroalgen organisiert.

Ralf-Peter Witzmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.microalgal-biotechnology.com

Weitere Berichte zu: Biotechnologie Exkursion IGV Lausitz Mikroalge Mikroalgenbiotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren
21.11.2017 | Leibniz Universität Hannover

nachricht Raumfahrtkolloquium: Technologien für die Raumfahrt von morgen
21.11.2017 | FH Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

Raumfahrtkolloquium: Technologien für die Raumfahrt von morgen

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wasserkühlung für die Erdkruste - Meerwasser dringt deutlich tiefer ein

21.11.2017 | Geowissenschaften

Eine Nano-Uhr mit präzisen Zeigern

21.11.2017 | Physik Astronomie

Zentraler Schalter

21.11.2017 | Biowissenschaften Chemie