Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Konferenz für Hydroinformatik

11.07.2012
Die zehnte internationale Konferenz für Hydroinformatik findet vom 14. bis 18. Juli an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) statt.

Die Umweltsenatorin der Hansestadt, Jutta Blankau, und der Präsident der TUHH, Garabed Antranikian, werden am Sonnabend, 14. Juli, um 9 Uhr diesen Kongress eröffnen. Mehr als 350 Teilnehmer aus 43 Ländern werden aus diesem Anlass auf dem Campus der Hamburger TU erwartet.


Hochwasser auf Hamburgs berühmtem Fischmarkt
Foto: Panthermedia/TUHH

Im Zentrum der HIC-2012 – 10th International Conference on Hydroinformatics stehen die Auswirkungen des Klimawandels auf aquatische Lebensräume einerseits und andererseits Rechenmethoden, die immer genauere Vorhersagen erlauben, Szenarien abbilden und Warnsysteme ermöglichen.

Starkregen, Überflutungen, Überschwemmungen, Hochwasser, Deichbrüche – es geht um die Entwicklung von Lösungen der Folgen klimatischer Veränderungen in den aquatischen Lebensräumen. Flüsse, Seen und die Meere, Grundwasser und Kanäle – mit Hilfe der Informatik können Klimaforscher und Experten der Wasserforschung immer exakter vorhersagen, welche Auswirkungen des Klimawandels zu erwarten sind und dadurch immer bessere Strategien für Gegenmaßnahmen entwickeln.
Über diese breit angelegten Themengebiete werden nahezu 300 internationale Referenten in insgesamt 70 Sitzungen an fünf Tagen jeweils etwa 20 Minuten vortragen und diskutieren. Adressaten der HIC 2012 sind Ingenieure, Naturwissenschaftler und Informatiker aus Wissenschaft und Praxis.

Zum jeweiligen Auftakt der fünf Tagungstage sprechen ausgewählte Referenten. So wird am Sonnabend, 14. Juli, nach der offiziellen Eröffnung Professor Daniela Jacob vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg detailliert regionale Szenarien des Klimawandels vorstellen. Mit einem Vortrag über die weltweite Sicherung der Wasserressourcen von Professor Roger Falconer von der englischen Cardiff University beginnt der zweite Kongresstag. Er ist zugleich Präsident der International Association of Hydraulic Research.
Professor Dimitri Solomatine vom Unesco-Institut in Delft wird am Montag, 16. Juli, in seinem Vortrag aktuelle Simulationsmodelle vorstellen und auch die Unschärfen dieser Methoden aufzeigen. Auch der Dienstag steht im Zeichen der Hydroinformatik mit einem Vortrag von Dr. Rainer Lehfeldt von der Bundesanstalt für Wasserbau mit Sitz in Hamburg über „Metadaten Management und Web-basierte Dienstleistungen im Küstenwasserbau.“ Zum Abschluss des Kongresses spricht Professor Mojib Latif vom Geomar in Kiel. Der bekannte Klimaforscher stellt seinen Schlüsselvortrag über die globale Erwärmung unter die Frage „Fakt oder Fiktion?“

Die Konferenz wird unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der International Association of Hydro-Environment and Research, der International Association of Hydrological Sciences und der International Water Association. Die nächste International Conference on Hydroinformatics findet 2014 in den USA statt. 2010 trafen sich die Hydroinformatik-Experten im chinesischen Tianjin zu ihrem Weltkongress.

Die Hydroinformatik ist eine noch junge Wissenschaft, die die Wasserforschung mit der Informatik verknüpft.

Für Rückfragen:

TU Hamburg-Harburg
Institut für Wasserbau
Prof. Dr. Peter Fröhle
Tel.: 42878-3463
E-Mail: froehle@tuhh.de
TU Hamburg-Harburg
Pressesprecherin
Jutta Katharina Werner
Tel. 040 /42878-4321
E-Mail: j.werner@tuhh.de

Jutta Katharina Werner | idw
Weitere Informationen:
http://www.tuhh.de/
http://www.hic2012.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften