Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Konferenz „Farbe als Experiment“

24.04.2014

„Farbe als Experiment“ ist Thema einer internationalen Konferenz, die vom 25. bis 26. September an der Bergischen Universität Wuppertal stattfindet. Sie ist eine Kooperation der Fachbereiche Design und Kunst sowie Mathematik und Naturwissenschaften unter Leitung des Deutschen Farbenzentrums e.V. (DFZ). Schirmherrin ist Svenja Schulze, NRW-Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung. Bei Anmeldung bis 15. Juni erhalten die Teilnehmer einen Frühbucherrabatt.

„Ziel ist es, Begegnung und Austausch von Wissen und Erfahrungen experimenteller Denk- und Handlungsstrategien zum Thema Farbe in den Künsten, Wissenschaften und Anwendungsberufen zu fördern“, sagt Prof. Dr. Axel Buether, Vorstandsvorsitzender des DFZ und Professor für Didaktik der Visuellen Kommunikation an der Bergischen Uni.

Auf dem Programm stehen Hauptvorträge international renommierter Experten, wie Prof. Dr. Olaf Breidbach von der Uni Jena (Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik), Prof. Dr. Olaf Müller von der HU Berlin (Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften und Naturphilosophie), Prof. Dr. Peter Weibel, Leiter des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Designerin Petra Blaise und Kunsttheoretiker Prof. em. Dr. Bazon Brock.

Hinzu kommen 24 Fachvorträge sowie zwölf Workshops. Außerdem wird eine Themenausstellung mit unterschiedlichen Annäherungen an Farbe in Handwerk, Malerei, Plastik, Grafik, Fotografie, Film, Interaktion und Raum gezeigt. Zusätzlich können die Teilnehmer im physikdidaktischen Labor und der Materialwerkstatt experimentieren und mit den Spezialisten in Kontakt treten.

Im 1962 gegründeten Deutschen Farbenzentrum e.V. sind Vertreter unterschiedlicher Berufsgruppen, die sich mit Farbe befassen, zusammengeschlossen (z.B. Architekten, Designer, Kulturwissenschaftler, Psychologen, Physiker, Software-Hersteller). Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung von wissenschaftlicher, künstlerischer und gestalterischer Arbeit im Bereich der Farbe.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller mit Farbe befassten Wissens- und Tätigkeitsbereiche steht dabei im Vordergrund. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Prof. Dr. Johannes Grebe-Ellis, Professor für Physik und ihre Didaktik an der Bergischen Uni, hat Prof. Axel Buether im vergangenen Jahr den Sitz des Deutschen Farbenzentrums von Berlin nach Wuppertal verlegt.

Termin: 25. bis 26. September; Ort: Bergische Universität Wuppertal, Campus Grifflenberg, Gaußstraße 20, Gebäude K.

Information und Anmeldung unter http://www.farbe-als-experiment.de

Kontakt:
Prof. Dr. Axel Buether
Fachbereich Design und Kunst
Telefon 0202/439-5157
E-Mail buether@uni-wuppertal.de

Prof. Dr. Johannes Grebe-Ellis
Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften
Telefon 0202/439-2610
E-Mail grebeell@uni-wuppertal.de

Eva Noll | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: Design Didaktik Experiment Farbe Interaktion Naturwissenschaften Workshops

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 48V im Fokus!
21.05.2018 | Haus der Technik

nachricht „Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn
18.05.2018 | Universität Paderborn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics