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Internationale Konferenz beleuchtet Verhältnis von Aufklärung und Esoterik mit Blick auf die Moderne

24.02.2010
Im Anschluss an zwei Tagungen zum Verhältnis von Aufklärung und Esoterik im "langen" 18. Jahrhundert widmet sich die internationale Konferenz "Aufklärung und Esoterik - Wege in die Moderne" der Frage, inwiefern dieses vielschichtige Verhältnis als konstitutiv für die Entwicklungen des 19. und 20. Jahrhunderts begriffen werden kann.

Die Konferenz findet vom 9. bis 12. März 2010 am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt.

Zeit:
9. bis 12. März 2010
Ort:
Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung
Franckeplatz 1, Haus 50
06110 Halle (Saale)
Der Einfluss der Aufklärung auf die Moderne wurde vielfach postuliert und ist integraler Bestandteil moderner Selbstvergewisserung. Zugleich ist offensichtlich, dass auch Esoterik bis in die Gegenwart hinein eine wichtige Rolle spielt. Weitgehend ungeklärt ist jedoch, welchen Stellenwert dabei die wechselseitige Beeinflussung von Aufklärung und Esoterik im 18. Jahrhundert und die daraus resultierenden Transformationen haben.

Welche Bedeutung hat die Aufklärung also für die Entstehung "moderner" Esoterik? Und wie steht es mit der Aufklärung selbst, die ihr Profil nicht zuletzt in der Auseinandersetzung mit esoterischen Strömungen entwickelte? Auf welchen Wegen - ob nun im Sinne kontinuierlicher oder diskontinuierlicher Überlieferung - gelangten die aus der Begegnung von Aufklärung und Esoterik hervorgehenden künstlerisch-literarischen, philosophischen, theologischen, naturwissenschaftlichen und historisch-politischen Formationen in die spätere Neuzeit? Wie sehen diese Formationen überhaupt aus? Was begründet ihre Affinität zur Moderne?

Über 40 Vorträge aus unterschiedlichen Disziplinen werden bei der Konferenz in Halle theoretische und methodische Ansätze zur Beantwortung der aufgeworfenen Fragestellungen reflektieren sowie einzelne Aspekte des Verhältnisses von Aufklärung und Esoterik näher beleuchten. Das zeitliche Spektrum reicht dabei vom ausgehenden 17. bis in das 20. Jahrhundert.

Ansprechpartner:
Dr. Markus Meumann
Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung
Telefon: 0345 55 21785
E-Mail: markus.meumann@izea.uni-halle.de

Carsten Heckmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.izea.uni-halle.de
http://webdoc2.urz.uni-halle.de/izea/cms/de/veranstaltungen-aktuelles/aktuelles.html

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